Posts tagged Yoga lehren.

Das Gajānanaṃ-Mantra und warum ich es zu Beginn meiner Stunden gerne singe

Nachdem ich die Dhyana Ślokas, wie das Gajānanaṃ auch genannt wird, wieder öfter in meinen Stunden singe, werde ich immer wieder nach dem Text und der Bedeutung gefragt. In diesem Blog möchte ich dies, sowie meine Gedanken über das Singen dieser Mantren zu Beginn meiner Yogastunden gerne teilen! 🙂
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My poped-up thougths on „Om City“

I’ve been in doubt (again) about if I am good enough as a yoga-teacher, if I will ever be, and again working on and re-working my teaching, my classes, my expecations… when I watched these little videos on omcityseries.com Den Rest des Beitrags lesen »

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„There is no aspect of life which is excluded from the yogic process.“ Sadhguru

Meinen Gedanken zum Artikel „Top 7 Myths about Yoga – Busted!“

7 Myths

Schön, dass es immer wieder Möglichkeiten gibt sich zu erinnern, und sich darauf zu besinnen, was der Kern des Yoga ist…

Auch als Yogalehrerin lasse ich mich machmal vom Wesentlichen im Yoga ablenken, dem Atem und dem Weg zu mir selbst. Es ist verführerisch anstrengende Asanas zu üben und zu spüren wie der Körper kraftvoll und flexibel wird, aber das ist nur unser Ego, dass sich hier freut. Die Stille bringt es nicht, eher Aufregung und aufgewühlte Energie.

Yoga zu üben bedeutet, sich auf sich selbst zu besinnen, egal in welcher Position…
Die Asana einnehmen, sich auf das konzentrieren was dann im Körper passiert, die Gedanken zur Ruhe bringen, schweigen und Atmen.

Die Ruhe und der Frieden, die man bei Yoga finden kann, findet sich eben nur in der Stille, und die ist nur da, wenn auch unsere Gedanken schweigen..

Mehr: http://www.ishafoundation.org/blog/

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Mit Yoga Burn-out entgegenwirken 8/8 – Atemübungen gegen Stress

Pranayama gegen Stress
Pranayama bedeutet Kontrolle der Atmung und somit Kontrolle von Prana, der Lebensenergie. Yogis trainieren die vermehrte Kontrolle ihres Körpers und der Körperfunktionen damit, zunächst die Atmung zu kontrollieren.
Über die Kontrolle der Atmung, welche die Bewegungen im Körper steuert, kann man mit der Zeit lernen, alle Körperfunktionen und auch den Geist zu kontrollieren.
Das Ergebnis hiervon sind mehr innere Ruhe und Gelassenheit und dadurch mehr Entspannung. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ist Yoga schädlich? – Meine Antwort auf die Pressestimmen

Zunächst  war ich – der Überschriften wegen – schokiert. Ich überflog den Artikel im Kurier, den ich als erstes lesen konnte, wurde dann von einer Freundin auf den Presse-Artikel und von einem  Schüler auf den Artikel im Standard aufmerksam gemacht. Leider hab ich die Artikel im ersten Moment wirklich nur überflogen, denn die Dinge die in den Artikeln bemängelt werden, sind leider nicht von der Hand zu weisen. Nur die Überschriften zu lesen war wie so oft zu wenig, weil überhaupt nicht aussagekräftig.

Ich übe Yoga seit 2005, unterrichte seit 2008 und auch wenn ich mich sehr intensiv mit Yoga auseinander setze und viele positive Erfahrungen machen konnte, sehe ich die Gefahren ähnlich.

Im Westen wird Yoga praktiziert um Entspannung zu erlangen, etwas gegen Schmerzen (im Rücken) zu machen, mehr Flexibilität zu erlangen, u.s.w.. Die Menschen möchten sich wieder wohl fühlen. Ich kann nicht mehr sagen wie oft ich im Unterricht die Atmung und die Entspannung als überaus wichtige, wenn nicht DIE wichtigsten Aspekte bei der Ausführung von Asanas (gehaltene Stellung) betone. Selbst bei kleinen Übungen wie Augen- und Nackenübungen fordere ich die Schüler auf, so langsam und so bewußt wie möglich zu üben.

Im Menschen unserer Zeit steckt jedoch immer tiefer die Leistungsorientierung. Weiter, höher, schneller… Wenn es nicht geht wie wir wollen setzen wir Druck dahinter. Im Yoga sicherlich der falsche Weg.

Yoga ist Meditation – in jedem Fall. Die Bewegung, die Atmung, die bewußte Verbindung von beidem. Die Entspannung in der Haltung, so, wie sie für den einzelnen richtig ist, egal wie wenig elegant oder geschmeidig sie aussehen mag, das ist das Ziel, aber ich werde oft nicht gehört/ verstanden. Zu stark ist der Wunsch in uns weiter zu kommen. Wir wissen nicht mehr, wie sich Entspannung wirklich anfühlt.

Yoga westlich, also mit Leistungsgedanken zu praktizieren, zu viel zu praktizieren, zu einseitig ohne den entsprechenden Ausgleich macht den Menschen sicherlich krank. Auch muss ich Yoga-Lehrer Glen Black recht geben, wenn er sagt, dass Yoga bestehende Krankheiten auch verschlimmern oder auslösen kann. Wir öffnen Energiekanäle im Yoga, wir lassen Energien durch unseren Körper fließen, lösen vielleicht Blockaden, aber sind wir auf die Veränderungen die mit diesen einhergehen vorbereitet? Oft sicher nicht. Vor allem nicht, wenn wir sie erzwungen haben. Alles geschieht zu seiner Zeit.

Der Hinweis  von Prim. Univ.-Prof. Martin Friedrich, Yoga-Klassen wären nicht optimal ist leider auch nicht immer von der Hand zu weisen. Ich Unterrichte maximal 9 Yogaschüler, am liebsten sind mir aber kleinere Gruppen von 6 Personen. Aber auch in ganz kleinen Gruppen kann ich nicht auf alle Schüler 100% eingehen, Yoga-Einzelstunden sind aber auch eine Kostenfrage.  Zu Beginn meiner Lehrer-Tätigkeit fürchtete ich mich vor „schwachen“ Schülern. Inzwischen freue ich mich über die, die mehr Aufmerksamkeit benötigen. Ich fordere dann gerne die gesamte Gruppe auf, leichtere Übungen auszuführen um hin zu finden zu dieser Langsamkeit und Achtsamkeit, und erinnere mich selbst gerne wieder daran.

Ich selbst habe Yoga immer schon als Geschenk empfunden, aber niemals mehr als zu dem Zeitpunkt, als ich, erkrankt an Lungenhochdruck im Krankenhaus lag und kaum mehr gehen, mich kaum mehr bewegen konnte weil ich keine Luft mehr bekam. Meditation hat mich den Weisheiten des Yoga und des Lebens erst wirklich näher gebracht. Das hat mir geholfen meinen (Yoga-)Weg zu begreifen und zu gehen ohne zu verzweifeln oder wahnsinnig zu werden.

Nach der Lungen-Transplantation war Yoga der Weg zur Genesung und Wiederherstellung einer körperlichen Fitness. Der Weg war lang, aber er fiel mir leicht, weil ich gelernt hatte Geduld zu haben, zu warten und zu atmen. So habe ich ganz sanft wieder zu mir und einem kräftigen, flexiblen Körper gefunden. Ich wünschte ich könnte dieses Gefühl, das ich habe, wenn ich eine Asana mit Leichtigkeit ausführe meinen Schülern so vermitteln wie ich sie spüre.

Ich sehe es als meine Verantwortung mich kontinuierlich weiter zu bilden, die Yoga-Lehre zu studieren und für mich selbst zu begreifen um diese Erkenntnisse meinen Schülern weiter zu geben. Auch das Studium der Anatomie und Wirkungen der Asanas, die Auswirkungen auf Drüsen und Organe ist ungemein wichtig. Ich stehe trotz meiner Yoga-Praxis, der Yoga-Lehrer Ausbildung, der zusätzlichen Ausbildung zur Ayurveda-Praktikerin am Anfang. Diese Demut vor dem immensen Wissen des Yoga und der Anatomie und der Ayurveda ist für mich ebenso wie eine nie endende Neugier eine Grundvoraussetzung um eine gute Begleitung für die zu sein, die Yoga lernen wollen. Ich finde die Idee einer längeren und profunden Ausbildung sehr gut, glaube aber nicht, dass es irgendwann eine Ausbildung geben wird, die so umfassend ist, dass man auf alles vorbereitet ist. Die Praxis ist immer eine neue Herausforderung. Wissen ist gut, die Anwendung ist bei jedem Menschen, jeder Gruppe wieder eine andere Geschichte.

Es war Zeit für den Artikel der NYT, sonst wäre er nicht geschrieben worden. Es war Zeit die Welt wach zu rütteln und sich von Schwarz-Weiß zu lösen und Yoga als das zu begreifen, was es ist – der Weg zu sich selbst – und der führt über die Meditation.

Kurier: http://kurier.at/nachrichten/gesundheit/4481447-artikel-bringt-yoga-in-verruf.php / Interview: http://kurier.at/nachrichten/4481448-nicht-jede-uebung-ist-fuer-jeden-empfehlenswert.php

Presse: http://diepresse.com/home/gesundheit/725775/Wie-Yoga-Ihren-Koerper-ruinieren-kann?_vl_backlink=/home/index.do

Standard: http://derstandard.at/1326502962867/Kritik-an-Entspannungslehre-Warum-Yoga-den-Koerper-ruiniert?seite=3&_slideNumber=1

NYT: http://www.nytimes.com/2012/01/08/magazine/how-yoga-can-wreck-your-body.html?_r=1&scp=2&sq=yoga&st=cse

Antwort Guardian: http://www.guardian.co.uk/lifeandstyle/2012/jan/14/yoga-can-damage-body-row

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