Posts tagged Umgang mit Sorgen

Das hat mich berührt… Die Worte von Viktor E. Frankl

schon vor 20 Jahren und noch immer..

„Was du erlebt hast, kann keine Macht der Welt dir wieder rauben. Was wir in der Fülle unseres vergangenen Lebens, in dessen Erlebnisfülle verwirklicht haben, diesen inneren Reichtum kann uns nichts und niemand mehr nehmen. Aber nicht nur, was wir erlebt; auch das was wir getan, das was wir großes je gedacht, und das was wir gelitten… all das haben wir hineingerettet in die Wirklichkeit, ein für allemal. Und mag es auch vergangen sein – eben in der Vergangenheit ist es für alle Ewigkeit gesichert! Denn Vergangensein ist auch noch eine Art von Sein, ja vielleicht die Sicherste.“


Viktor E. Frankl. Aus dem Buch: Trotzdem ja zum Leben sagen

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Die Geschichte von den Sorgenpäckchen

Heute möchte ich mit euch eine Geschichte teilen. Ich kenne sie schon länger, aber irgendwie habe ich nie daran gedacht sie hier zu veröffentlichen. In dieser Geschichte geht es darum was passieren kann wenn wir etwas hergeben und durch etwas ersetzten wollen von dem wir glauben, es wäre leichter.

Das hat mich an Wünsche erinnert und es ist so eine Sache mit den Wünschen… nicht nur damit was man sich wünscht, sondern auch damit was man bekommt und wie man damit dann umgeht wenn sie in Erfüllung gehen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Buchtipp: „Still Alice“

Nachdem nun nach dem Sommer wieder eine Zeit auf uns zukommt, in der das Lesen von Büchern wieder Platz und Zeit bekommt möchte ich euch das Buch „Still Alice von Lisa Genova empfehlen.

Ich bin ein Fan von Büchern und nachdem ich schon sehr enttäuscht wurde von Verfilmungen einiger genialer Bücher dachte ich mir, ich kaufe mir das Buch bevor ich den Film sehe, und ich wurde dafür mehr als belohnt! Den Rest des Beitrags lesen »

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Wir sind die Meister unseres Lebens, aber wieviel Macht trauen wir uns zu?

Ich merke immer wieder, dass ich die Realität in der ich lebe ganz bewußt beeinflussen, ja auch verändern kann. Natürlich gelingt es mir nicht immer, denn ich bin in meinem Leben auch in Schleifen gefangen, die ich nicht erkenne, bin in Emotionen verwickelt und wenn ich mich darin nicht erkenne, kann ich diese auch nicht verlassen. Wenn ich mein Ego nicht abschalten kann, wenn es immer wieder nach neuer Anerkennung verlangt, dann beginne ich mein Leben zu blockieren, beginne ich die Zufuhr von Liebe, Vertrauen und Wertschätzung zu blockieren, kann aus Gedanken der Vergangenheit nicht aussteigen und verliere mich in negativen Szenarien einer von mir gezeichneten Zukunft.

Mir passiert es besonders dann, wenn ich mich an und in meine Emotionen verliere, wenn ich Angst bekomme vor dem Leben, vor der Zukunft, vor dem Fluß des Seins, wenn ich meine Füße nicht mehr spüre, weil ich aufhöre, die Verbindung zu allem Lebendigem zu spüren, so dass ich wie ein eingesperrtes wildes Tier meinen Lebensraum zu zerstören beginne.

Inzwischen habe ich viel dazu gelernt und es gelingt mir in vielen Situationen bereits zu erkennen, wenn so etwas geschieht, und ich beginne mich auf mein Sein, mein Wesen und das damit zusammenhängende Glück zu konzentrieren. Ich bekomme Abstand zu meinen Emotionen, die oft von negativen Gefühlen und Mangeldenken gekennzeichnet sind und es gelingt mir, erst gar nicht in eine Situation der hilflosen Ohnmacht zu kommen. Situationen, die meine tiefsten Urängste akivieren machen es mir leider nicht ganz so einfach. Oft tauche ich noch vollkommen ein und es kostet mich viel Kraft auch nur für einen kleinen Moment Abstand zu gewinnen und auszusteigen damit ich reflektieren kann um möglichst schnell wieder aus diesem schwarzen Loch, diesem Strudel der Gefühle, negativer Gedanken und Hoffnungslosigkeit zu finden. Es ist schwer, aber es lohnt sich.

Ich kann mich immer dazu entscheiden, loszulassen was mir weh tut. Ich muss es allerdings auch loslassen wollen, will mich trennen wollen und können. Jede Situation, und sei sie noch so fürchterlich uns schmerzhaft hat auch ein Geschenk für mich, dass es mir schwer machen kann mich davon zu lösen. Traurigkeit kann beispielsweise bei meinen Mitmenschen auslösen, dass sie mir ihre Aufmerksamkeit und ihr Wohlwollen schenken, ich erhalte dadurch etwas, das ich glaube sonst nicht bekommen zu können. Früher tat ich viel für andere, opferte mich sozusgen auf, um dadurch das Gefühl zu erhalten wichtig und unentbehrlich für sie zu sein… ich handelte nicht aus meinem Herzen, ich agierte aus einem Mangeldenken heraus. Es gibt in jedem Leben sicher viele solcher Beispiele….

Wenn ich nun eine Situation, in der ich mich nicht wohlfühle ändere, wenn ich aktiv dran gehe sie für mich besser zu machen, übernehme ich Verantwortung, werde zur Meisterin meines Lebens. Aktiv zu werden kann auch bedeuten etwas weg zu lassen, aus einer Situation herauszugehen oder einfach auch nur zu beobachten – in jedem Fall werde ich aktiv und wenn mein Leben sich dann verändert, kann ich sehen, dass ich die Macht habe Dinge zu bewegen.

Macht zu haben wird von vielen Menschen sehr negativ asoziiert und kann daher auch Angst, Ablehnung und Widerwillen hervorrufen, denn wenn ich etwas Positives in mein Leben bringen kann, so funktioniert dies auch mit dem Negativen. Ich bin aufgerufen sehr bewußt mit mir und meinem Leben, meinen Gedanken und Gefühlen zu sein und das ist eine sehr große Verantwortung, eine sehr große Macht, vor der viele Menschen lieber fliehen oder sie einfach nicht anerkennen.

In jeder Situation kann ich mich dafür oder dagegen entscheiden – ich entscheide mich bereits sehr oft dafür. Ich erhalte dadurch nicht nur Verantworung sondern gewinne auch Freiheit und Glück – und jeder, der sich bereits einmal wirklich aktiv für sich und sein Leben eingesetzt hat wird mir dies sicher bestätigen können…

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Auf und davon

Geschrieben am 17. Jänner 2010 – aber heut irgendwie aktuell…

Manchmal möchte ich laufen, schnell und weit weg – weit genug weg von allem was mein Leben so ausmacht, wovon es voll ist.

Möchte nichts mehr wissen von all den Mühseligkeiten, von all den Dingen, die einen traurig machen.

Dann will ich nicht positiv sein und mich beschäftigen, will mich nicht hochreißen, selbst am Schopf packen, und den Kopf hoch halten.

Dann will ich einfach nur weg – weit weg. Will nicht allein sein mit meinen Gedanken, will umgeben sein von Menschen. Menschen in ihrer ganzen Pracht und Oberflächlichkeit. Für den Moment wäre es mir sogar egal, ob die mich mögen, oder sich ernsthaft für mich interessieren. Es interessiert sich ohnehin nur jeder für sich selbst. Wir sind eine Welt voller Egoismus, Sturheit und Zynismus. Keiner will sehen wie es dem anderen geht. Jeder denkt an sich. Keiner ist wirklich jemals beim anderen. Immer ist da das Ego, groß und mächtig, dass einem zuflüstert wie toll man ist, wie gut und wie hilfsbereit, was man nicht alles macht und tut um dem anderen zu helfen.

Will so weit weg laufen – will mich zurückziehen und mitten in die Welt werfen. Will nicht allein sein mit meinen Gedanken, will weg von Schmerz und Trauer, will nicht sehen wie sich geliebte Menschen zerstören, will nicht sehen wie mein Körper sich zerstört. Will nichts fühlen, nichts denken. Will gar nicht hier sein. Will nicht sein, will nicht hier leben, will nicht diesen Körper, diesen Geist. Will nicht meine Aufgaben, will nicht suchen, will nicht finden. Will gar nicht. Nichts. Will das Nichts.

Will die Leere, die Unendlichkeit, will mich auflösen im Raum. Möchte spüren, erleben, ahnen was meine Seele ist. Will schweben, und einfach sein – ohne Gefühle und Emotionen, ohne Sinne, will nicht tasten, schmecken, sehen, fühlen, riechen.

Will Unendlichkeit, will frei sein von allem weltlichen. Will erlöst sein von dem was wir hier geschaffen haben, der Welt und ihren Regeln und Geboten.

Will allein sein können ohne mich einsam zu fühlen. Will glücklich sein – blos so. Will keine Sehnsüchte haben, keine Träume. Im Moment sein, aufgelöst in allem. Pures Bewusstsein ohne Hülle. Pures Leben ohne Begrenzung. Ohne diese blöden, dummen Gedanken – ohne Tränen oder Hoffnungslosigkeit.

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Mit dem Herzen zuhören

Kennen Sie das? Es gibt derzeit sehr viele Themen aus dem sogenannten „esoterischen Bereich“. Es erreichen uns Informationen aus dem Reich der Engel, wir begegnen den Gestalten unserer Kindheitsmärchen wieder wenn von Feen, Waldgeistern und Elfen gesprochen wird. Mit 2012 wird uns eine neue Zeit versprochen und überall finden sich Yogis, Experten in Sachen Meditation, Medien und Heiler. Wir sehen Menschen in den Medien, die sich mit Hellsichtigkeit beschäftigen und so fort…

Es ist wirklich unglaublich, was sich in den letzten 20 -30 Jahren getan hat. Kaum jemand, der nicht mit einem dieser Themen schon einmal in Berührung gekommen ist. – Und dennoch, so viele Zweifel wir haben, so viele Gegenargumente wir finden. Manches Mal, wenn ich zuhöre – wenn ich mal den Verstand für eine Minute still werden lasse, dann spüre ich, dass da mehr dahinter sein kann. Wenn ich mit meinem Herzen zuhöre, nicht werte oder darüber nachdenke ob es logisch oder erklärbar ist, dann spüre ich großes Vertrauen. Ein Vertrauen in die Welt und in die Zukunft.

Und in diesem Vertrauen fühle ich mich geborgen und sicher, merke wie sich ein Gefühl von Gelöstheit und Freiheit in mir ausbreitet. Weil ich nicht alles „be-greifen“ muss wenn mein Herz weiß, dass es stimmt.

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