Posts tagged Hatha-Yoga

Das Gajānanaṃ-Mantra und warum ich es zu Beginn meiner Stunden gerne singe

Nachdem ich die Dhyana Ślokas, wie das Gajānanaṃ auch genannt wird, wieder öfter in meinen Stunden singe, werde ich immer wieder nach dem Text und der Bedeutung gefragt. In diesem Blog möchte ich dies, sowie meine Gedanken über das Singen dieser Mantren zu Beginn meiner Yogastunden gerne teilen! 🙂
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Mantra Meditation im Yoga – das Mantra OM (AUM)

Das Nigura Mantra – Om

om

Youtube-Link

Om ist dar größte aller Mantras.
Alles Mantras sind im OM enthalten, alle Mantras beginnen mit Om.
Om ist die Urschwingung.
Das Universum kommt aus dem OM, ruht im OM und löst sich darin auf.

AUM – 3 Laute

A – der erste Laut, den der Stimmapparat äußern kann.
Es symbolisiert die Vergangenheit aber auch den Wachzustand
Vom Nabel ausgehend fließt das A in Richtung oberer Teil der Nasenlöcher.

U – liegt zwischen den beiden Tönen
Der Laut rollt vom Kehlkopf und der Zungenwurzel durch den Gaumen, dem Resonanzboden des Gaumen.
Er symbolisiert die Gegenwart und den Traum.

M – ist der letzte Laut, den der Stimmapparat äußern kann
Er wird durch das Schließen der Lippen erzeugt und
symbolisiert die Zukunft und den Tiefschlaf.

Alle Buchstaben des Sanksrit-Alphabets sind aus OM herausgegangen.

Jeder kann Om verwenden, weil es ein universelles Mantra ist,
gleichzeitig ist es oft schwer, sich auf ein formloses und abstraktes Mantra zu konzentrieren.

AUM / OM-Meditation hat eine starke Wirkung auf Körper, Geist und Seele.
Om hat eine Wirkung auf das Nervensystem und tut der Psyche gut.
Es löst neue Schwingungen aus und weckt schlummernde körperliche und geistige Kräfte.

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Mantra-Meditation im Yoga – Das Ganesha-Mantra

Ganesh

Das Mantra für Ganesha ist:

Om Sri (Maha) Gan Ganapataye Namaha
Om, verneige dich vor dem großen Ganesha

Ganesha wird als elefantenköpfiger Gott dargestellt, der Stärke, Mut, Weisheit und völlige Herrschaft über die Sinne symbolisiert. Er ist die kosmische Energie, die wir anrufen, um Hindernisse zu entfernen und erfolgreich zu meditieren. Außerdem ist er das Sinnbild aller Neuanfänge. Die Menschen rufen ihn an, bevor sie etwas Wichtiges unternehmen, damit sie im richtigen Geist handeln und Erfolg haben. (Quelle: Meditation, Shivananda Zentrum)
http://www.youtube.com/watch?v=Vk5fHyEQJr0

ganesh symbolismaus Wikipedia:

Ganesha (Sanskrit गणेश Gaṇeśa    [gʌˈɳeːɕʌ] ) (gaṇa: ‚Gefolge‘, ‚Schar‘, īś: ‚Gebieter‘ , also „Herr der Scharen“[1]) ist eine der beliebtesten Formen des Göttlichen im Hinduismus.

Weitere verbreitete Namen sind unter anderem Ganapati (‚Gebieter der Scharen‘), Vinayaka (‚Entferner [der Hindernisse]‘), Vighnesha (‚Herr der Hindernisse‘), Vigneshvara („Zerstörer der Hindernisse“), Vighnantaka, Varada („der Wohltaten Schenkende“), Siddhita („der, der Erfolg bei der Arbeit schenkt“) sowie Ekadanta („Der mit dem einen Stoßzahn“).
Unter der Bezeichnung Vinayaka wird er auch im Tantra verehrt, wo er als begnadeter Tänzer und beweglicher Liebhaber, der mehrere Frauen zugleich beglücken kann, gilt.

Ganesha ist der Gott und „Herr der Hindernisse“, sowohl der Beseitiger als auch der Setzer von Hindernissen, wenn sich jemand ihm gegenüber respektlos verhält oder diese für ihn notwendig sind. Er ist der Herr und Aufseher über Shivas Gefolge und der Vermittler zu seinem Vater und damit Götterbote. Ganesha wird als naschhafter, gnädiger, gütiger, freundlicher, humorvoller, jovialer, kluger, menschlicher und verspielter, schelmischer Gott vorgestellt, der oftmals Streiche spielt. Er ist einer der wichtigsten, populärsten, zugänglichsten Götter Indiens überhaupt, der fast an jedem Straßenschrein verehrt wird. Er ist der Sohn des Shiva und der Parvati, mit denen er zusammen das Idealbild einer Hindu-Familie verkörpert. Ganesha ist von allen hinduistischen Göttern der mit der größten Präsenz und Popularität außerhalb Indiens. Er wird auch im Buddhismus und im Jainismus verehrt.

Jede (morgendliche) Puja (hinduistischer Gottesdienst) beginnt mit einem Gebet an ihn, er ist der Eröffner der Rituale.

Er wird angerufen, wenn man Glück, Erfolg oder gutes Gelingen für den Weg oder am Anfang einer neuen Unternehmung, beispielsweise einer Reise, Hochzeit, Hausbau, Geschäftsprüfung, Klausur oder den Beginn eines neuen Tages braucht, er steht für jeden Neuanfang und verkörpert Weisheit und Intelligenz. Zu seinen Angelegenheiten gehören die Poesie, Musik, Tanz, Schrift und Literatur und er ist der Herr über die Wissenschaften und Gott des Handels. Die meisten Kaufleute betrachten ihn als ihren Schutzherrn und in fast jedem Laden ist eine Ganeshastatue zu finden. Für viele fromme Hindus ist das erste, was in ein neues Haus kommt, eine Statue des Ganesha. Diese segnet das Haus und verheißt Glück. Er ist auch auf fast jeder Hochzeitseinladungskarte zu finden. Für viele hinduistische Strömungen bedeutet Ganesha eine untergeordnete Manifestation des Göttlichen, der Herr allen Anfangs. Andere dagegen, besonders im indischen Bundesstaat Maharashtra oder in einigen Gegenden Südindiens, sehen in ihm die wichtigste Verkörperung des formlosen Höchsten, des Brahman.[2]

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Mit Yoga Burn-out entgegenwirken 8/8 – Atemübungen gegen Stress

Pranayama gegen Stress
Pranayama bedeutet Kontrolle der Atmung und somit Kontrolle von Prana, der Lebensenergie. Yogis trainieren die vermehrte Kontrolle ihres Körpers und der Körperfunktionen damit, zunächst die Atmung zu kontrollieren.
Über die Kontrolle der Atmung, welche die Bewegungen im Körper steuert, kann man mit der Zeit lernen, alle Körperfunktionen und auch den Geist zu kontrollieren.
Das Ergebnis hiervon sind mehr innere Ruhe und Gelassenheit und dadurch mehr Entspannung. Den Rest des Beitrags lesen »

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Mit Yoga Burn-out entgegenwirken 7/8 – Office-Yoga

Diese Arbeit wurde im Rahmen der Ausbildung zur Expertin für Burn-out und Stress 2008 – 2009 von mir geschrieben. In den folgenden Blogs werde ich auszugsweise Inhalte zur Verfügung stellen, von denen ich glaube, dass sie für Menschen interessant sein können, die sich aus den verschiedensten Gründen mit dem Thema Burn-out beschäftigen.

Ich habe diese Arbeit selbstständig geschrieben, sowohl die Idee, als auch die Inhalte stammen von mir und wurden eigenständig von mir erarbeitet. Sämtliche verwendeten Quellen werden im Anschluss an diesen Text genannt.

Yoga am Arbeitsplatz
In unseren Arbeitswelten ist oft keine Zeit für Entspannung und Regeneration, meisten jedoch nur weil, wir uns nicht daran denken oder sogar einplanen, ab und zu mal abzuschalten und zu entspannen.
Wir wären wesentlich leistungsfähiger, wenn wir uns öfter mal eine kleine Energiepause gönnen würden.
Hier möchte ich ein paar Möglichkeiten vorstellen, Yoga auch am Arbeitsplatz zu praktizieren.
Ein noch besseres Ergebnis erzielt man übrigens dann, wenn man bei den Übungen lächelt…

  1. In der Zeit, in der der PC hochgefahren wird:
    Atemübungen oder kurz durchstrecken um Schulter- und Armmuskulatur zu dehnen:
    Auf einem Stuhl sitzend, die Beine leicht gegrätscht. Handflächen vor der Brust falten (Schultern locker!!!) und dann die Arme langsam nach oben strecken.
    Beim Ausatmen die Hände ineinander falten und beim Einatmen die Handflächen nach oben strecken.
    Auf eine sanfte und tiefe Atmung achten.
    Die Yoga-Atmung – Theorie und Praxisanleitung
  2. Um die Wirbelsäule zu mobilisieren, den Brustkorb zu öffnen und die Schultern zu lockern einfach an der Vorderkante des Bürostuhls sitzend, die Arme seitlich hängen lassen.
    Beim Einatmen die Schultern nach hinten rollen und ein leichtes Hohlkreuz machen.
    Beim Ausatmen die Schultern nach vorne bringen, Kopf senken, Nabel zur Wirbelsäule ziehen….
    Diese Bewegungsabfolge ca. fünfmal wiederholen.
  3. Im Zuge der Recherche für diese Arbeit ist mir auch eine Variation des Sonnengrußes begegnet, die ich äußerst gelungen finde:
    • Auf der vorderen Kante des Bürostuhls Platz nehmen, Ein und ausatmen.
    • Mit der Einatmung die Hände in einem großen Kreis nach oben führen und nach oben schauen.
    • Beim Ausatmen den Oberkörper nach vorne und unten bringen, den Bauch auf den Oberschenkeln ablegen, die Handflächen neben den Füßen ablegen
    • Einatmen und den linken Arm in einem Halbkreis nach oben Richtung Decke strecken, den Oberkörper aufdrehen und in Richtung der Hand nach oben sehen, ohne den Nacken zu sehr zu belasten. Die Drehung sollte in der Brustwirbelsäule zu spüren sein.
    • Ausatmen, die Hand wieder ablegen.
    • Einatmen und den rechten Arm in einem Halbkreis nach oben Richtung Decke strecken, den Oberkörper aufdrehen und in Richtung der Hand nach oben sehen, ohne den Nacken zu sehr zu belasten. Die Drehung sollte in der Brustwirbelsäule zu spüren sein.
    • Ausatmen, die Hand wieder ablegen.
    • Wenn beide Hände wieder neben den Füßen liegen, den Oberkörper und die Arme mit der Einatmung heben und die Arme in einem weiten Kreis nach oben bringen, so dass sich die Handflächen wieder berühren.
    • Beim Ausatmen die gefalteten Hände vor dem Gesicht wieder zur Brust führen.

    Wichtig bei dieser Übung ist der gerade Rücken. Sie kräftigt die Rücken- und Schultermuskulatur, dehnt den Brustkorb, stimuliert die Verdauung und sorgt für mehr Energie.

  4. Eine Übung für die Schulterblattmuskulatur ist folgende:
    Sich in einen Türrahmen stellen, einen Schritt ins Zimmer gehen, mit beiden Händen nach hinten greifen und den Türrahmen festhalten. Die Füße sind dabei geschlossen neben einander lassen, eventuell hüftbreit öffnen um das Gleichgewicht besser halten zu können. Den Körper so weit nach vorne bringen, dass die Arme gestreckt sind. Dabei einatmen.
    Man kann die Hände auch am Türrahmen weiter nach oben wandern lassen.
    Fünfmal tief ein und ausatmen.
    Die Übung sanft auflösen
    Diese Übung öffnet den Brustraum und hilft zusätzlich bei Beklemmungs- und Angstgefühlen.
  5. Nach einer Weile des langen Sitzens folgende Übung einbauen:
    Aufrecht stehen mit leicht gegrätschten Beinen. Dann so tief in die Hocke gehen wie möglich.
    Mit den Händen am Boden abstützen, die Fersen berühren sich in der Luft.
    Blick nach unten, einatmen.
    Dann ausatmen und das Gesäß so weit wie möglich nach oben bringen, die Beine strecken, die Hände bleiben wenn möglich am Boden.
    Einatmen, wieder in die Hocke gehen, und so fort… zehnmal wiederholen.
    Diese Übung dehnt den Becken- und Hüftbereich und die hintere und vordere Beinmuskulatur.
  6. Eine Übung für mehr Energie:
    Am vorderen Rand des Bürostuhls sitzen,
    Beine hüftbreit öffnen.
    Die Knie sind über den Fersen.
    Hände hinter dem Rücken verschränken.
    Einatmen, den Rücken aufrichten,
    ausatmen mit geradem Rücken nach vorne beugen und die Arme so weit wie möglich nach oben dehnen. Man kann eine Schnur, einen Schal oder Gürtel verwenden, um den Abstand zwischen den Händen zu vergrößern, wenn dies sonst zu anstrengend wird.
    Den Nacken entspannen.
    Dies verbessert die Durchblutung von Kopf, Nacken und Schultern, und dehnt die Brust und Schultermuskulatur.
  7. Folgende Übungen sind leicht durchgeführt, aber sehr effizient
    • In einer bequemen Sitzhaltung aufrecht sitzen.
      Mit der flachen Hand, oder auch mit der Faust sanft ca. 100 mal aufs Brustbein klopfen.
      Dies aktiviert das Immunsystem, stimuliert die Thymusdrüse und verbessert Abwehrkräfte und das Wohlbefinden.
      Wenn man dabei seine Stimme aktiviert und laut den Vokal „a“ oder „o“ langgezogen ausspricht spricht man auch von der „Gorilla-Atmung“
    • Auf der Vorderkante des Bürostuhls sitzen,
      die Beine leicht geöffnet nach vorne beugen,
      den Kopf locker hängen lassen.
      Mit den Fäusten nun sanft ca. eine Minute den unteren Rücken beklopfen.
      Diese Übung aktiviert die Nebenrindenniere, die Hormonzirkulation und fördert eine bessere Stressresistenz.
  8. Wenn keiner hinsieht… Aufrecht hinstellen, durch die Nase ein- und ausatmen und den ganzen Körper schütteln…
    Wenn auch keiner zuhört kann man dazu laut werden und brüllen oder schreien…  … im Lachyoga verwendet man „hahahaha – hihihihi – hohohoho – huhuhuhu“ 😉
    hilft gegen sämtliche Verspannungen, gegen Stress und hebt die Stimmung…

Yoga wo ihr wollt
Einige Übungen wurden bereits vorgestellt, die man nicht nur im Büro machen kann.
In der U-Bahn, in der Schlange stehend, im Aufzug, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Ein paar dieser Übungen sind:

  • Aufrecht stehen, Beine leicht grätschen und Becken aufrichten,
    Die Hände hinter dem Rücken verschränken und beim Einatmen den Rücken aufrichten und beim Ausatmen so weit wie möglich nach oben strecken.
    In die Dehnung atmen und lächeln…
    Nacken und Schultermuskulatur werden gedehnt, der Brustbereich wird geöffnet.
  • Arme nach oben strecken, rechten Arm nach hinten beugen, so dass die Handfläche hinter dem Kopf in Richtung des linken Schulterblattes zieht.
    Den Kopf nach rechts drehen, die linke Hand auf den rechten Ellenbogen legen, tief ein- und ausatmen.
    Dann die Arme wechseln.
    Dehnt die Schulter- und Armmuskulatur, entspannt den Nacken und mobilisiert die Schultergelenke.
  • Mit aufgerichtetem Oberkörper einatmen und die Schultern nach oben ziehen. Beim Ausatmen, die Schultern fallen lassen.
  • Variante: die Schultern 3 – 10 mal nach vorne und anschließend nach hinten kreisen.
  • Oberkörper aufrichten, die Schultern nach unten ziehen,
    Unterkiefer lockern,
    Kopf nach rechts neigen bis es zieht, in diese Dehnung hinein atmen,
    dann den Kopf aufrichten, das selbe zur linken Seite.

Im Nichtstun entspannen – Savasana
Diese Übung kann man immer ausführen, vorausgesetzt man hat Platz sich hinzulegen.
Ideal nach einem harten Arbeitstag oder vor dem Schlafengehen, da der ganze Organismus entspannt.

  • Ausgangsposition am Boden liegend, die Beine sind schulterbreit auseinander, die Zehen fallen auseinander.
  • Die Arme ca. 15 cm vom Körper entfernt abgelegt, die Handflächen nach oben hin zeigend.
  • Man kann vor der stillen Entspannung alle Muskelgruppen des Körpers an- und entspannen (progressive Muskelrelaxion)
    In diesem Fall beginnt man bei den Füßen. Es folgen die Beine, Becken und Gesäß, Brustkorb, Finger, Hände und Arme, Nacken (zum Boden drücken) schließlich der Kopf (seitlich drehen). Dann die Ausgangsposition wieder einnehmen.
  • Auf die Atmung achten. Tief einatmen bis Bauch, Brustkorb und Schlüsselbeine mit Luft gefüllt sind, langsam und vollständig ausatmen.
  • Dann werden sie sich ihres natürlichen Atems bewusst.
    Die Atemzüge zählen, von 27 zurück zu 1. In Gedanken zählen: Ich atme ein, 27, ich atme aus, 27, Ich atme ein, 26, ich atme aus, 26, u.s.w.

Darauf achten, dass die Gedanken nicht abschweifen. Die Wahrnehmung vollständig auf die Atmung richten, so können sich Körper und Geist entspannen

Quellenverzeichnis:

  •   Stress verstehen, Burn-out besiegen, Univ. Prof. Dr. Sepp Porta / Mag. Michael Hlatky, Verlagshaus der Ärzte, Auflage 2009
  •   4 Stresstypen und vier Wege zur Gelassenheit, Dr. Med. Wilhelm Schmid-Bode, GU Verlag, Auflage 2008
  •   Asana Pranayama Mudra Bandha, Swami Satyananda Saraswati, Yoga Publications Trust, Munger, Bihar, India
  •   Yoga für dich und überall, Ursula Karven, Mosaik bei Goldmann, Auflage April 2009

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Mit Yoga Burn-out entgegenwirken 6/8 – Asanas (Körperübungen) gegen Stress II

Diese Arbeit wurde im Rahmen der Ausbildung zur Expertin für Burn-out und Stress 2008 – 2009 von mir geschrieben. In den folgenden Blogs werde ich auszugsweise Inhalte zur Verfügung stellen, von denen ich glaube, dass sie für Menschen interessant sein können, die sich aus den verschiedensten Gründen mit dem Thema Burn-out beschäftigen.

Ich habe diese Arbeit selbstständig geschrieben, sowohl die Idee, als auch die Inhalte stammen von mir und wurden eigenständig von mir erarbeitet. Sämtliche verwendeten Quellen werden im Anschluss an diesen Text genannt.

Für diese Übungen ist es wichtig sich Zeit zu nehmen. Am besten üben Sie auf einer Yoga- oder Sportmatte.

Mond- oder Hasenhaltung (Shashankasana)
Für diese Stellung setzt man sich auf die Fersen, bzw. auf die Fußsohlen und deren Innenkanten. Mit der Einatmung die Arme nach oben strecken, mit der Ausatmung nach vorne beugen, so dass Stirn und Ellenbogen gleichzeitig am Boden aufkommen. Dies ein paar Runden wiederholen.
Um sich von Ärger zu befreien, kann man ca. 3 Minuten in der 2. Position bleiben. Dies kann man, wenn es bequem ist, auch auf bis zu 10 Minuten ausdehnen.
Durch diese Asana wird die Funktion der Adrenalindrüsen reguliert, verstärkt durch die Ujjayi Atmung. Auf diese Atmung wird noch gesondert eingegangen, denn diese Asana beseitigt Wut und Ärger und hat einen kühlenden Einfluss auf das Gehirn.

Mond- oder Hasenhaltung (Shashankasana)Sonnengruß (Surya Namaskar)
Diese Übungsfolge ist besonders dafür geeignet, den Kreislauf in Schwung zu bringen und zu vitalisieren. Sie ist äußerst wirkungsvoll um alle Gelenke, Muskeln und Organe zu lockern, zu strecken, sie zu massieren und anzuregen. Sie löst Blockaden auf und macht den Körper geschmeidig.

Eine genaue Anleitung finden Sie auf meinem Blog:
https://erfolgdurchharmonie.wordpress.com/2011/07/07/surya-namaskar-der-sonnengrus-nach-sivananda-auch-fur-kids/

Schulterstand (Sarvangasana)Sarvangasana Schulterstand
Diese Asana (gehaltene Stellung) ist recht anspruchsvoll, aber wirkungsvoll.
Anfänger sollten wie folgt üben:
An einer Wand die Füße anlegen, das Gesäß so weit wie möglich an die Wand halten. Dann mit kleinen Schritten an der Wand hochlaufen, so dass man schließlich auf den Schultern steht.
Für trainiertere Personen: Flach auf den Boden legen, die Beine gestreckt nach oben bringen, dann das Gesäß ebenfalls heben und sofort den Rücken unterstützen. Füße und Beine geschlossen, aber entspannt. In dieser Asana wird besonders die Schilddrüse angeregt. Dadurch werden Kreislauf, Verdauungs- und Nervensystem ausbalanciert. Man findet zur Ruhe, emotionaler Stress, Ängste und Kopfschmerzen sowie psychische Störungen werden gelöst. Durch die Bauchatmung in dieser Stellung wird der Luftaustausch im Körper verbessert und dadurch ebenfalls Stress reduziert.

Pflughaltung (Halasana)

Ausgehend vom SchultHalasana Pflughaltung.pngerstand bringt man die Beine gestreckt hinter den Kopf.
Wenn die Füße den Boden nicht berühren, UNBEDINGT die Hände am Rücken belassen.
Berühren die Füße den Boden, dann die Zehen zum Körper hin-, die Fersen vom Körper wegziehen. Beine gestreckt lassen.

Zu Beginn die Füße gegen eine Wand stellen und langsam mit den Füßen nach unten wandern. Darauf achten, dass der Druck auf den
Nacken und auf den Rücken nicht zu groß werden.  Auf die tiefe Ein- und Ausatmung achten.
In dieser Asana werden die inneren Organe massiert, die Nebennieren neu belebt, die Leben und Nierenfunktion wird verbessert. Sie regt die Spinalnerven an und
verbessert damit die Arbeit des sympathischen Nervensystems.

Paschimottasana – Vorbeuge mit gestreckten RückenVorwärtsbeuge Paschimottasana
Am Anfang mit gebeugten, erst wenn die Beinrückseite ausreichend gedehnt ist auch mit ausgestreckten Beinen auf dem Boden sitzen.
Den Rücken gerade halten, die Arme über den Kopf strecken und aus der Hüfte nach unten kommen, die Hände auf den Beinen oder Füßen ablegen,  der Kopf zieht sanft nach vorne, die Bewegung kommt aus der Leiste. Die Arme ablegen, bitte  NICHT weiter nach vorne ziehen. Entspannt mit der Atmung arbeiten, um den Körper tiefer in die Dehnung zu bringen.
Zu Beginn diese Übung dynamisch ausführen indem man mit der Einatmung wieder nach oben kommt und dann wieder mit der Ausatmung nach vorne, unten.
Dies 5-8 mal wiederholen.

Statisch ausgeführt tief in den Brustkorb ein- und ausatmen und sich auf die Asana einlassen.
Bei dieser Asana wird der gesamte Bauch und Beckenbereich belebt und massiert. Dazu gehören u.a. Leber, Milz, Nieren und Adrenalindrüsen. Sie wirkt somit beruhigend auf das ganze System.

Bhujangasana Kobra

Bhujangasana – Kobra
Für die Kobra in Bauchlage begeben. Die Beine schließen, die Füße nach hinten ausstrecken. Die Hände unter die Schultern bringen, die Schultern nach hinten unten
schieben, die Arme so nah wie möglich an den Körper, die Ellenbogen zeigen nach hinten und oben.
Dann den Kopf heben, dass Kinn nach vorne und oben ziehen. Das Brustbein nach vorne schieben, Schulterblätter Richtung Gesäß, dieses bleibt entspannt um keinen
Druck auf die LWS zu bringen.
Das Becken bleibt am Boden. In dieser Stellung einige Atemzüge lang halten. In dieser Stellung werden vor allem auch die Adrenalindrüsen massiert und zur besseren
Arbeit angeregt.


Quellenverzeichnis:

  •   Stress verstehen, Burn-out besiegen, Univ. Prof. Dr. Sepp Porta / Mag. Michael Hlatky, Verlagshaus der Ärzte, Auflage 2009
  •   4 Stresstypen und vier Wege zur Gelassenheit, Dr. Med. Wilhelm Schmid-Bode, GU Verlag, Auflage 2008
  •   Asana Pranayama Mudra Bandha, Swami Satyananda Saraswati, Yoga Publications Trust, Munger, Bihar, India
  •   Yoga für dich und überall, Ursula Karven, Mosaik bei Goldmann, Auflage April 2009

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Mantra-Meditation im Yoga – Das Gayatri Mantra

Das Gayatri – Mantra ist eines der ältesten und mächtigsten Mantren.
Es reinigt besonders das Herz.

Om Bhur Bhuvah Svaha
Tat Savitur Varenyam
Bhargo Divasya Dhimahi
Dhiyo Yo Nah Prachodayat

Youtube Links:
Spring Groove (ich liebe es zu dieser Version den Sonnengruß zu üben)
Deva Premal (einfach / immer wunderbar)

Das Original in Devanagari (Sanskrit)
ॐ भूर्भुवः स्वः ।
तत्सवितुर्वरेण्यं ।
भर्गो देवस्य धीमहि ।
धियो यो नः प्रचोदयात् ॥

Bedeutung:

OM
BHUR BHUVAH SUVAH
Erde – feinstoffliche Welt – Bewusstsein
TAT SAVITUR VARENYAM
Verehrung des Lebens, des Lichtes, der Liebe, der Sonne
BHARGO DEVASYA DHIMAHI
Meditation, Vereinigung mit dem Licht, mit der Kraft
DHIYO YO NAH PRACODAYÄT
Bitte um lnspirierung, Erleuchtung unseres Ceistes

OM – Urton
BHUR – grobstoffliche Welt, Materie, physischer Körper, vergängliche Welt, die einen ständigen Wandel erlebt
BHUVAH – feinstoffliche Welt, das Feine, die Schwingung. Die Welt, die wir imTraum erleben, die ungleich größer und ausgedehnter ist als die grobstoffliche Welt.
SVAH – „Svah“ ist die Strahlung, die Erkenntnis, die Unterscheidungskraft. Die Strahlung verursacht Schwingung, Schwingung erschafft Materie. Diese Welt ist die reine Erkenntnis.
TAT – das Wesentliche, das höchste Sein, das ohne Form, ewig und unveränderlich ist und nicht beschrieben werden kann
SAVITUR – Licht, Leben spendende Kraft, Sonne
VARENYAM – höchste Liebe
BHARGO – Clanz, Strahlen
DEVASYA – die allumfassende universelle Kraft, das Cöttliche
DHIMAHI – Meditation, Versenkung
DHIYO YO NAH PRACODAYAT
möge Licht (YO) unseren (NAH) Geist (DHlyO) klar werden lassen (PRACODAYAT)

Om, wir meditieren über den Glanz des verehrungswürdigen Göttlichen, den Urgrund der drei Welten, Erde, Luftraum und himmlische Regionen. Möge das höchste Göttliche uns erleuchten, auf dass wir die höchste Wahrheit erkennen.

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