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Das hat mich berührt… Die Worte von Viktor E. Frankl

schon vor 20 Jahren und noch immer..

„Was du erlebt hast, kann keine Macht der Welt dir wieder rauben. Was wir in der Fülle unseres vergangenen Lebens, in dessen Erlebnisfülle verwirklicht haben, diesen inneren Reichtum kann uns nichts und niemand mehr nehmen. Aber nicht nur, was wir erlebt; auch das was wir getan, das was wir großes je gedacht, und das was wir gelitten… all das haben wir hineingerettet in die Wirklichkeit, ein für allemal. Und mag es auch vergangen sein – eben in der Vergangenheit ist es für alle Ewigkeit gesichert! Denn Vergangensein ist auch noch eine Art von Sein, ja vielleicht die Sicherste.“


Viktor E. Frankl. Aus dem Buch: Trotzdem ja zum Leben sagen

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Gibt es den Weihnachtsmann?

Mit dieser wunderbaren Geschichte wünsche ich allen ein wunder-volles Fest!

Gibt es einen Weihnachtsmann?

Der folgende Briefwechsel zwischen Virginia und Franchis Church stammt aus dem Jahr 1897. Er wurde über ein halbes Jahrhundert –

bis zur Einstellung der „Sun“ 1950 – alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit auf der Titelseite der Zeitung gedruckt.

Die achtjährige Virginia aus New York wollte es ganz genau wissen, darum schrieb sie an die Tageszeitung „Sun“ einen Brief:

Ich bin 8 Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der „Sun“ steht, ist immer wahr. Bitte sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?

Die Sache war dem Chefredakteur Franchis Church so wichtig, das er selber antwortete – auf der Titelseite der „Sun“:

„Virginia, Deine kleine Freunde haben nicht recht. Sie glauben nur was sie sehen, sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit Ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nur einen Erwachsenen oder einen Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt.

Ja Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Es gibt ihn so gewiß, wie die Liebe und Großherzigkeit und Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie – gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das Licht der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müßte verlöschen. Es gibt einen Weihnachtsmann, sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben.

Gewiß Du könntest Deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen.  Und keiner von Ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu Gesicht – was würde das beweisen? Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie. All die Wunder zu denken – geschweige denn sie zu sehen – das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst, Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönsten Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scheiben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal die Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter zu erkennen sein.

„Ist das denn auch wahr?“ kannst Du fragen, Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer und nichts beständiger. Der Weihnachtsmann lebt und er wird ewig leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er das sein, um Kinder wie Dich und jedes offenes Herz mit Freude zu erfüllen.

Frohe Weihnachten, Virginia“

Dein Franchis Church

 

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