Archive for Meditation

Buchkritik: Den Geist beruhigen von Matthew Johnstone

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Als Yogapraktizierende und Yogalehrerin sind mir die vielfältigen positiven Auswirkungen von Mediation bewusst und wichtig, trotzdem gibt es immer wieder Phasen, wo das Leben, der Alltag, die Aufgaben, die Asanapraxis wichtiger wird und man die Vorstellung hat für Mediation keine Zeit zu haben.

Aber das ist eigentlich nicht richtig, denn durch Mediation gewinnt man Zeit! Klingt paradox, ist aber so. Den Rest des Beitrags lesen »

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Mantra-Meditation im Yoga – Das Krishna-Mantra

Krishna – Om Namo Bhagavate Vasudevaya
Om, verneige dich vor dem großen Vasudeva

Eine Sammlung von Informationen zu Krishna.

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You-Tube-Link Den Rest des Beitrags lesen »

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Gedanken zum Spiegel-Online-Artikel: „Achtsamkeit mit Nebenwirkungen: Verdammt, entspann dich!“

In der Letzen Zeit habe ich  meinen Blog etwas vernachlässigt. Der Grund: ein neues Studium.
Wie immer, wenn etwas Neues in unser Leben tritt, braucht es Anpassung der bestehenden Strukturen, damit das, was uns wichtig ist, nicht verloren geht. Heute habe ich mir wieder die Zeit genommen um zu lesen, und bin auf diesen Spiegel-Online-Artikel „gestolpert“. Er wartete schon geraume Zeit auf meinem virtuellen Stapel auf mich! :). Den Rest des Beitrags lesen »

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Mantra-Meditation im Yoga – Das Vishnu-Mantra

Vishnu – Om Namo Narayana
Om, verneige dich vor dem großen Vishnu

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Das Mantra hören:

eine schöne Version auf You-Tube  und  die Version von Deva Pemal

Vishnu steht für die bewahrende Energie der Welt.

Seit der Schöpfung sorgt seine Energie für die Ordnung im Kosmos. Gott Vishnu ist der Erhalter des Universums.
Er symbolisiert Güte und Mitgefühl und verkörpert Gnade, Güte und die allesdurchdringende Kraft, die das Universum und die kosmische Ordnung schützt und erhält. Er steht für das Gleichgewicht zwischen Schöpfung und Zerstörung.
Wer viel organisieren muss und für Harmonie in der Welt sorgen will, fühlt sich mit Vishnu verbunden.
Vishnu nimmt in den Geschichten immer wieder auf der Erde menschliche Gestalt an und ermahnt die Menschen, rechtschaffen zu leben.

„Das Padma Purana berichtet, wie das höchste Wesen die Welt zu gestalten wünschte. Dazu ließ es sich selbst als Brahma seiner linken Seite entsteigen. Um das Geschaffene zu erhalten, schuf er Vishnu aus seiner Rechten und um alles wieder zerstören zu können, ließ er Vishnu aus der Mitte seines Körpers hervorgehen“

Inkarnationen: Seine 7. Inkarnation ist Rama, die 8. Krishna. Im Hinduismus gilt Buddha als 9. Inkarnation, seine 10. Inkarnation ist noch nicht auf der Erde erschienen.

Beschreibung des Bildes:

Auf dem Kopf trägt er die Kiritamukuta, wörtlich: die höchste aller Kronen. Darüber erscheint Naga, die Schlange (die selbst auch Vishnu darstellt) Die Schlange ist das Symbol des ewigen Kreislaufs der Zeit und der Unsterblichkeit. In Südindien gilt sie als Symbol der Fruchtbarkeit. Als Mehrköpfige Schlange bildet sie eine Schützende Kuppel hinter dem Kopf Vishnus.

Seine Hände halten einerseits die Symbole der Schöpfung und Zerstörung, andererseits zeigt seine Handstellung  ein Mudra.

Seine rechte Hand hält die Scheibe oder das Rad, Chakra als subtile zerstörende Energie. Das ursprüngliche Sonnenrad als Symbol für den Kreislauf von Leben und Tod dient auch als Waffe. Es ist vor allem das Attribut Vishnus. Die zweite rechte Hand ist in Abhaya erhoben, das Mudra für Segen, Schutz und Beruhigung.

In seiner linken Hand hält er die Muschel als Sybol der Schöpfung, Sankha, das Muschelhorn wird als Musikinstrument verwendet, sein Klang wehr Dämonen ab. Die Windungen der Muschel symbolisieren das endlose All. Die zweite Linke hält Gada, die Käule. Sie schützt den Träger und ist auch Symbol für die Macht der Naturgesetze und der Zeit. Gada vernichtet alles, was sich ihr in den Weg stellt.

Vishnu verwendet diese Attribute zur Bewahrung der Rechtschaffenheit und zur Hilfe für den Gläubigen auf seinem Weg zur Vollkommenheit. Er nahm oft einen Körper an, um die Erde zu retten und um seinen Segen über uns zu ergießen.

Gattin: Lakshmi (Quelle: Shivananda Kirtan Heft)

Aus Wikipedia: Tatsächlich ist Vishnu ursprünglich eine vedische Gottheit, auch wenn sie früher im Vergleich zu heute eher untergeordnet war. Im Rigveda erscheint Vishnu vor allem als ein Gott mit kosmischer Bedeutung. Ursprünglich war er wohl ein Gott der Sonne, des Lichtes und der Wärme, der die Zeit in Bewegung setze, das Universum durchdrang und den Raum ausmaß. Er zählte zu den Adityas, den Söhnen der Göttin Aditi, die teilweise auch als seine Frau galt. Die Rigveda erwähnt mehrfach Vishnus wichtige Rolle beim Opfer, er war hauptsächlich ein Gott der Rituale und wird auch als Zentrum und Säule des Universums verehrt. Ebenso wachte er über die Opferpfeiler der Tiere.

Vishnu war auch der Schöpfer der Maya, der Urkraft und Wundermacht der vedischen Götter, die die Welt hervorbringt. In drei Schritten (Trivikrama), als Symbol für Aufgang, Höchststand und Untergang der Sonne, maß er als Zwergengestalt, der zu einem Riesen heranwuchs, den gesamten Raum aus, nahm alle drei Welten (Triloka) in Besitz und machte ihn für Menschen und Götter bewohnbar. Diese Zwergengestalt (Vamana) wurde später zur fünften Avatara des Vishnu im heutigen Hinduismus. Mit der Entwicklung der vedischen Epoche machte der Gott Vishnu eine gewaltige Entwicklung durch. Neben dem Gott Rudra gehört er zu den großen Aufsteigern des Hinduismus. Im Laufe der Zeit übernahm er immer mehr den klassischen Aufgabenbereich Indras als Kämpfer gegen die „Dämonen“ und Erhalter der Welt. [2] [3]

Quellen:

Die Bildsprache des Hinduismus Eva Rudy Jansen
Meditation, Shivananda Zentrum

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Mantra Meditation im Yoga – das Mantra Lokāh Samastāh Sukhino Bhavantu

Lokah

Das Mantra >Lokāh Samastāh Sukhino Bhavantu> gehört sicherlich zu meinen Lieblings-Mantren.

Es ist einfach wunderbar, vor allem wenn man es in einer Gruppe singen/tönen kann, so wie im letzten Yogakurs.

Die Bedeutung des Mantras ist:

Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein!
Möge es allen Wesen in allen Welten wohl ergehen!

lokah samastah

Sich mit so einer Energie zu umgeben sich einzuhüllen und tief darin einzutauche, spüren, wie das Herz sich öffnet ist einfach wunderbar! 🙂 Es hat so viel Freude gemacht und ich freue mich, es in meinen Kursen immer wieder zu wiederholen! 🙂

You-Tube Links zum reinhören, mitsingen, eintauchen! 🙂

Die Bedeutung der Sanskrit-Wörter:

loka – Welt, Raum, Universum, Ort, Sphäre, alle in diesem Moment existierenden Welten

samasta – alles, ganz, vollständig – oder auch: alle Wesen, die am selben Ort verweilen

bhavantu – sie mögen sein

oder auch:

bav –  die göttliche Stimmung oder der Zustand der Einheit

antu – so soll es sein, so möge es sein
(Antu wird hier als Endsilbe benutzt und macht damit aus diesem Mantra ein kraftvolles Versprechen)      

sukhino – glücklich und freudvoll, frei von Leid
      sukha – Glück, Freude, göttlicher Segen

Dieses Mantra kann jeder von uns jeden Tag sprechen

Quellen:
http://www.eddanima.net/downloads/DieBekanntestenMANTREN.pdf
http://weltinnenraum.de/out/media/material/theseus/leseproben/9783899017069_lepro.pdf

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Mantra Meditation im Yoga – das Mantra OM (AUM)

Das Nigura Mantra – Om

om

Youtube-Link

Om ist dar größte aller Mantras.
Alles Mantras sind im OM enthalten, alle Mantras beginnen mit Om.
Om ist die Urschwingung.
Das Universum kommt aus dem OM, ruht im OM und löst sich darin auf.

AUM – 3 Laute

A – der erste Laut, den der Stimmapparat äußern kann.
Es symbolisiert die Vergangenheit aber auch den Wachzustand
Vom Nabel ausgehend fließt das A in Richtung oberer Teil der Nasenlöcher.

U – liegt zwischen den beiden Tönen
Der Laut rollt vom Kehlkopf und der Zungenwurzel durch den Gaumen, dem Resonanzboden des Gaumen.
Er symbolisiert die Gegenwart und den Traum.

M – ist der letzte Laut, den der Stimmapparat äußern kann
Er wird durch das Schließen der Lippen erzeugt und
symbolisiert die Zukunft und den Tiefschlaf.

Alle Buchstaben des Sanksrit-Alphabets sind aus OM herausgegangen.

Jeder kann Om verwenden, weil es ein universelles Mantra ist,
gleichzeitig ist es oft schwer, sich auf ein formloses und abstraktes Mantra zu konzentrieren.

AUM / OM-Meditation hat eine starke Wirkung auf Körper, Geist und Seele.
Om hat eine Wirkung auf das Nervensystem und tut der Psyche gut.
Es löst neue Schwingungen aus und weckt schlummernde körperliche und geistige Kräfte.

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Mantra-Meditation im Yoga – Das Ganesha-Mantra

Ganesh

Das Mantra für Ganesha ist:

Om Sri (Maha) Gan Ganapataye Namaha
Om, verneige dich vor dem großen Ganesha

Ganesha wird als elefantenköpfiger Gott dargestellt, der Stärke, Mut, Weisheit und völlige Herrschaft über die Sinne symbolisiert. Er ist die kosmische Energie, die wir anrufen, um Hindernisse zu entfernen und erfolgreich zu meditieren. Außerdem ist er das Sinnbild aller Neuanfänge. Die Menschen rufen ihn an, bevor sie etwas Wichtiges unternehmen, damit sie im richtigen Geist handeln und Erfolg haben. (Quelle: Meditation, Shivananda Zentrum)
http://www.youtube.com/watch?v=Vk5fHyEQJr0

ganesh symbolismaus Wikipedia:

Ganesha (Sanskrit गणेश Gaṇeśa    [gʌˈɳeːɕʌ] ) (gaṇa: ‚Gefolge‘, ‚Schar‘, īś: ‚Gebieter‘ , also „Herr der Scharen“[1]) ist eine der beliebtesten Formen des Göttlichen im Hinduismus.

Weitere verbreitete Namen sind unter anderem Ganapati (‚Gebieter der Scharen‘), Vinayaka (‚Entferner [der Hindernisse]‘), Vighnesha (‚Herr der Hindernisse‘), Vigneshvara („Zerstörer der Hindernisse“), Vighnantaka, Varada („der Wohltaten Schenkende“), Siddhita („der, der Erfolg bei der Arbeit schenkt“) sowie Ekadanta („Der mit dem einen Stoßzahn“).
Unter der Bezeichnung Vinayaka wird er auch im Tantra verehrt, wo er als begnadeter Tänzer und beweglicher Liebhaber, der mehrere Frauen zugleich beglücken kann, gilt.

Ganesha ist der Gott und „Herr der Hindernisse“, sowohl der Beseitiger als auch der Setzer von Hindernissen, wenn sich jemand ihm gegenüber respektlos verhält oder diese für ihn notwendig sind. Er ist der Herr und Aufseher über Shivas Gefolge und der Vermittler zu seinem Vater und damit Götterbote. Ganesha wird als naschhafter, gnädiger, gütiger, freundlicher, humorvoller, jovialer, kluger, menschlicher und verspielter, schelmischer Gott vorgestellt, der oftmals Streiche spielt. Er ist einer der wichtigsten, populärsten, zugänglichsten Götter Indiens überhaupt, der fast an jedem Straßenschrein verehrt wird. Er ist der Sohn des Shiva und der Parvati, mit denen er zusammen das Idealbild einer Hindu-Familie verkörpert. Ganesha ist von allen hinduistischen Göttern der mit der größten Präsenz und Popularität außerhalb Indiens. Er wird auch im Buddhismus und im Jainismus verehrt.

Jede (morgendliche) Puja (hinduistischer Gottesdienst) beginnt mit einem Gebet an ihn, er ist der Eröffner der Rituale.

Er wird angerufen, wenn man Glück, Erfolg oder gutes Gelingen für den Weg oder am Anfang einer neuen Unternehmung, beispielsweise einer Reise, Hochzeit, Hausbau, Geschäftsprüfung, Klausur oder den Beginn eines neuen Tages braucht, er steht für jeden Neuanfang und verkörpert Weisheit und Intelligenz. Zu seinen Angelegenheiten gehören die Poesie, Musik, Tanz, Schrift und Literatur und er ist der Herr über die Wissenschaften und Gott des Handels. Die meisten Kaufleute betrachten ihn als ihren Schutzherrn und in fast jedem Laden ist eine Ganeshastatue zu finden. Für viele fromme Hindus ist das erste, was in ein neues Haus kommt, eine Statue des Ganesha. Diese segnet das Haus und verheißt Glück. Er ist auch auf fast jeder Hochzeitseinladungskarte zu finden. Für viele hinduistische Strömungen bedeutet Ganesha eine untergeordnete Manifestation des Göttlichen, der Herr allen Anfangs. Andere dagegen, besonders im indischen Bundesstaat Maharashtra oder in einigen Gegenden Südindiens, sehen in ihm die wichtigste Verkörperung des formlosen Höchsten, des Brahman.[2]

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