Archive for Ayurveda leben

Ayur-veda – Wissen vom Leben – Das Ölziehen

Was heißt eigentlich „Öl-ziehen“ und warum soll man das tun?

Als ich begann Yoga zu üben, sind mir recht rasch die seltsam anmutenden Dinge aufgefallen, die im Shop des Yoga-Zentrums verkauft wurden. Seltsam geformte Kännchen aus Plastik und Keramik und die ebenfalls fremd anmutenden geschwungenen Metallteile. Wenn man Yoga eine zeitlang übt kommt man jedenfalls nicht dran vorbei, auch einmal etwas über die Kriyas, die Reinigungstechniken zu hören. Viele davon kennt man auch im Ayurveda und empfiehlt die morgendliche Reinigung des Körpers, die über das uns bekannte Zähneputzen und Duschen allerdings etwas hinausgehen.

Das Öl-ziehen ist eine davon. Den Rest des Beitrags lesen »

Advertisements

Comments (2) »

Ayurvedische Tipps für heiße Sommertage

IMG_432984475240005

Aufgrund der herrschenden Temperaturen ein kleiner Sonderbeitrag mit ayuvedischen Tipps für den Sommer!

Wenn die Temperaturen im Sommer steigen, nimmt das Pitta in der Umgebung zu (Pitta = Hitze).
Da der Körper die natürliche Tendenz hat, Ausgleich zu schaffen, reduziert er sein inneres Agni (= Feuer).
Dies führt zu einer Drosselung der Wärmeproduktion, einer Absenkung des Stoffwechsels und Reduzierung der Verdauungskraft.

Bei Hitze fallen jegliche Aktivitäten schwerer, der Appetit ist auch nicht sehr groß.
Dieser natürlichen Tendenz sollte man nachgeben und die Ernährung und die Aktivität  den äußeren Umständen anpassen.

Tagesroutine

  • Nie zu lange direkter Sonneneinstrahlung aussetzen – auch im Schatten wird man braun!
  • Kopf soll kühl bleiben (Kopftuch, Sommerhut, Turban,…)
  • Nach Zuviel Sonne: After Sun  (Aloe Vera) bringt Pitta-Störungen der Haut wieder ins Gleichgewicht.
  • Sportlich nicht verausgaben – besonders im Sommer!
  • Schwimmen
  • Spazierengehen

Ölmassage Morgens mit Pitta-Öl

Viel Trinken, da der Körper durch Schwitzen viel Flüssigkeit verliert
Für Pitta sind kalte Getränke ok, NIE am Ende einer Mahlzeit (schwächen die Verdauungskräfte)
Pitta Tee, Pitta Milk Shake, Raja`s Cup, Pfefferminztee, frische Obstsäfte oder selbstgemachtes Lassi (Joghurt-Getränk).

Herrlich erfrischend ist zum Beispiel ein Pfefferminz Lassi oder Lassi mit Rosenwasser oder Kokosmilch (nicht direkt aus dem Kühlschrank – das Verdauungsfeuer muss dann angeheizt werden – der Körper wird dadurch  unnötig aufgeheizt.

Feingemahlener Kandiszucker aus Zuckerrohr – ist Pitta-Ausgleichend
Pitta-anregende Getränke meiden (Alkohol, Schwarztee und Kaffee)
leichte Sommergerichte bevorzugen

Allgemeine Tipps für Pitta/Sommer-Ernährung:

mehr davon:

  • Gurke, Zucchini, Kürbis, Karotten, Spargel, Broccoli, Karfiol, Salate,
  • Basmati Reis, Weizen, Ghee,
  • Hüttenkäse, Lassi, gelbe Mungbohnen,
  • Olivenöl, Kokosöl, Mandeln,
  • süße Früchte, Sharkara Zucker,
  • frische Gartenkräuter und milde Gewürze (Koriander, Fenchel, Gelbwurz, frischen Ingwer in kleinen Mengen, Kardamom, Zimt, Safran).

weniger davon:

  • Rote Beete, Auberginen, Rettich, Tomaten, scharfe Paprika, Zwiebeln, Knoblauch,
  • Hirse, Roggen, Mais, Buchweizen,
  • Joghurt (wenn nicht als Lassi zubereitet), Quark, Sauermilch, Käse,
  • saure Früchte (Orangen, Grapefruit, Zitronen),
  • Oliven, Cashewnüsse,
  • Honig, Melasse,
  • scharfe und erhitzende Gewürze (Pfeffer, Chillies, Anis, Nelken, Kümmel), Salz, Essig, Alkohol, Für Nicht-Vegetarier: rotes Fleisch.

generelle Pitta/Sommer-Ernährungstipps

  • salzige, saure, scharfe und sehr heiße Nahrung reduzieren
  • süße, bittere und herbe Speisen bevorzugen
  • nur essen, wenn man Hunger hat (die Verdauung arbeitet auf Sparflamme)
  • nur in Massen zu essen
  • Lassi trinken
  • Leichte Speisen sind zu bevorzugen
  • Gemüsesuppen, Gemüsereis oder Nudeln.
  • Salate  als Beilagen
  • Obst ist leicht und belastet den Körper kaum
  • Würzen mit Pitta Churna
  • zum Kochen Ghee benutzen (geklärte Butter) oder Kokos-Fett

Leave a comment »

Fragen im Ayurveda: Darf man Kurkuma roh essen oder nicht?

SONY DSCAuf meiner Suche nach Antworten stoße ich immer wieder auf interessante Seiten! 🙂

Darf man Curkuma-Pulver roh essen?

Auf einer Verpackung steht, das man das nicht machen soll, die Fragen war jetzt – warum?

Grunsätzlich hätte ich ja gesagt, dass man Kurkuma jedenfalls auch roh essen kann, das Pulver wird ja so hergestellt, dass die Wurzeln gekocht, getrocknet und dann gemahlen werden, und weil Kurkuma ja wirklich sehr gesund ist, wobei – ich verwende ihn als Gewürz immer gekocht, in Suppen und anderen Speisen.

Es wirkt gegen Bakterien, unterstützt den Darm, wirkt antioxidant, schütz die Leber, unterstützt die Gallenblase, Krebsarten im Magen/Darm-Bereich kommen in Indien weniger vor, es steigert die Durchblutung, beschleunigt die Wundheilung, und, und und…

Mehr hier „Zur Erläuterung der phytochemischen Wirkung von Kurkuma“

auch sehr interessant: http://www.ayurveda-journal.de/kurkuma/

Aber nirgends eine Antwort auf diese Frage,

Nach einigem Suchen habe ich auf dem Ayurved Portal hab ich folgende Antwort gefunden: „Man kann Kurkuma genauso gebrauchen wie Ingwer. Frisch und als Pulver. Beim Pulver wurde vermerkt: niemals so als Pulver gebrauchen (also auf die Zunge nehmen und mit Wasser o.ä. runterspülen), vorzugsweise in heisser Milch/Wasser oder eben in heissem Ghee geröstet oder im Essen (mitgekocht)anwenden.
Das Pulver muss quellen und somit aufgeschlossen werden zur Aufnahme in den Körper.“ (Anm: auch mit Honig wird die Einnahme Empfohlen)

 

kurkuma-zeichnung-01Immer wieder interessant, welche Fragen so auftauchen! 🙂
Ich hoffe ihr habt ebensoviel Freude am neuen Wissen wie ich!

Comments (4) »

Ayurveda in der Burn-out Prävention 6/6 – Empfehlungen für Sport und Beruf

Die Empfehlungen aus dem Ayurveda für Bewegung; Entspannung und Sport

Regelmäßige Bewegung

  • jeden Tag bewegen, Yoga oder mäßiger Ausdauersport (ohne zu Schwitzen)
  • Keine Überanstrengung, Atmung durch die Nase, kein Keuchen. Die Belastung auf 50% der Leistungsfähigkeit reduzieren, mit Zunahme der Kondition verbessert sich die Belastbarkeit.
  • Die morgendliche Kapha-Periode  (6 – 10h) ist die beste Zeit für das Training.
  • Wenn Training am Morgen nicht möglich ist, später ist es auch OK, jedoch NUR während der Tagesstunden.
  • Nach dem Sonnenuntergang ist körperliches Training nicht zu empfehlen.

Vata Training

  • Für Vata-Typen reicht ein leichtes Trainingsprogramm.
  • Anstrengungen jeder Art sind für Vata weniger gut geeignet.
  • Extreme Anstrengungen bringen das Vata aus dem Gleichgewicht und lassen Müdigkeit und Schlaffheit entstehen.

15 – 20 Minuten mit lockerem Schritt spazieren gehen – wenn sich die Kondition verbessert kann man das Thema beschleunigen.
Schwimmen, Gemächliches Radfahren, Yoga-Asanas

Pitta Training

  • Für Pitta-Typen sind mäßig anstrengende Sportarten zu empfehlen.
  • Trainingsdauer: 15 – 20 Minuten mit etwas mehr Tempo als beim Vata-Typ.
  • Stramme Spaziergänge,
  • Sportarten mit Wettkampfcharakter,
  • Sportarten für die ein schneller Antritt notwendig ist und nicht gleichmäßige Dauerleistung notwendig ist
    Tennis, Basketball, Federball, Badminton, maßvoller Skilanglauf, Schwimmen, Radfahren, Hantelsport,
  • leichtes und mittleres Gewichtheben

Kapha Training

  • Für Kapha-Typen ist Sport besonders wichtig um nicht träge zu werden.
  • Schwere und anstrengende Sportarten sind in Ordnung.
  • Es muss jedoch die richtige Sportart gewählt werden:
    Beispielsweise: Jogging, leistungsorientiertes Radfahren, Schwimmen, Skilanglauf, schweres Gewichtheben, Aerobic,
  • Empfehlenswert: Geräte für das Heimtraining.

Regelmäßige Massagen / Entspannung
Ayurvedische Selbstmassage oder
1 – 2 mal pro Monat eine Massage in Anspruch nehmen

An die Bedürfnisse und Doshas angepasste Tätigkeiten
Für Pitta bedeutet dies: keine Nachtarbeit, Ruhephasen einplanen und einhalten, kein Arbeiten in der Nähe von Öfen, den Umgang mit übelriechenden Substanzen, Gasen und Chemikalien, Farbstoffen und Benzin sowie heiße Orte meiden.

Vata-Konstitutionen sollten kühle, kalte oder windige Orte meiden sowie die Regelmäßigkeit innerhalb der Arbeitszeiten beachten. Übermäßige Bewegung und (zu) viele Reisen sind ebenfalls zu meiden.

Kapha-Konsitutionen: Regelmäßige aber abwechslungsreiche Arbeiten, keine zu ruhigen, eher dynamische Tätigkeiten wählen.

Quellen

  • Stress verstehen, Burn-out besiegen, Univ. Prof. Dr. Sepp Porta / Mag. Michael Hlatky, Verlagshaus der Ärzte, 1. Auflage 2009
  • 4 Stresstypen und vier Wege zur Gelassenheit, Dr. Med. Wilhelm Schmid-Bode, GU Verlag, Auflage 2008
  • Alle Kraft steckt in Dir, Deepak Chopra, Ullstein Esoterik, 2. Auflage 2006
  • Ayurveda für die Seele, Dr. Aruna Bandara, OW Barth, S. F

Leave a comment »

Ayurveda in der Burn-out Prävention 5/6 – Generelle Ernährungsrichtlinien für die Doshas

Nach den generellen Ernährungsrichtlinien von letzter Woche nun die Richtlinien die für die Doshas gelten. Bitte beachten Sie, dass wir alle Dosha’s in uns haben und damit der Ausgleich der Doshas unserer eigenen Konstitution entsprechen soll.

Es gibt keine oder sehr wenige reine Typen im Ayurveda, wir sind alle Mischtypen, alle 3 Doshas kommen in uns vor und sind wichtig für unser Gleichgewicht. Um dieses Gleichgewicht zu erhalten gilt es sich entsprechend seines Köpertyps zu ernähren und damit seine persönliche Konstitution in Balance und sich selbst gesund zu erhalten.

Ihre Ayurveda Konstitution sollten Sie bei einem erfahrenen Ayurveda-Praktiker/Therapeuten oder bei einem Ayurveda Arzt erfragen. Es erfordert ein gutes Auge dies zu tun, oft wird die Pulsdiagnose verwendet. Um so genau wie möglich zu sein habe ich einen Fragebogen entwickelt, auf Basis dessen ich im Gespräch mit Klienten die persönliche Konstitution erfahre und gleich einige Tipps für kleine Änderungen geben kann um direkt das Wohlbefinden zu verbessern.

Vata Ernährung
Generell bevorzugen: Warme, schwere, süße, nahrhafte, fetthaltige, saure, salzige befeuchtende und wärmende Speisen
Weniger von: kalten , trockenen, nährstoffarmen, scharfen gewürzten, bitteren und herben Speisen
Essen Sie ruhig viel auf einmal, aber keine Portionen, die so groß sind, dass Ihre Verdauung sie nicht bequem bewältigen kann.

  • Fasten ist für Vata Konstitutionen überhaupt nicht gut
  • Trinken Sie viel Flüssigkeit um der Trockenheit entgegenzuwirken.
  • Keine kalten Getränke!
  • Drei warme Mahlzeiten am Tag wären ideal
  • Kaffee und heiße Schokolade sind wegen ihrer stimulierenden Wirkung nicht zu empfehlen.
    Malzgetränke sind dagegen sehr gut.
  • ein Glas Rotwein zum Essen unterstützt die Vata Konstitution.

Generell gilt:  Vata-dämpfend: Süß, sauer, salzig  / Vata-steigernd (meiden) scharf, bitter herb

Pitta Ernährung
Generell bevorzugen: kühlend, aber nicht kalt, nicht übermäßig fett, aber auch keine trocken, keine stechend scharfen oder besonders sauren Lebensmittel, oder Lebensmittel mit aggressiven Säuren (auch saure Käsesorten), süße, bittere und herbe und nahrhafte Speisen, viel Flüssigkeit
Weniger von: pikanten, salzigen oder saure Speisen

  • Kaffee sollten Sie als Milchkaffee oder Cappuccino genießen (Kardamom)
  • Außer direkt nach dem Essen können Sie Getränke auch kühler trinken um die Hitze im Körper zu dämpfen, wenn vorhanden
  • Bier mit wenig Alkoholgehalt ist ein wunderbares Getränk um Pitta zu senken

Generell gilt: Pitta-dämpfend: Süß, bitter herb / Pitta-steigernd (meiden): scharf, süß, sauer

Kapha Ernährung
Generell bevorzugen: Ausgleichende Nahrung ist: leicht und trocken, scharf, bitter, herb, austrocknend, wärmend und pikant.
Weniger von: schweren, fetten oder kalten, süßen, salzigen oder sauren Speisen.

  • Heißes Wasser zwischendurch trinken, Ingwertee vor dem Essen (½ Stunde)
  • Direkt nach dem Essen überhaupt nichts trinken
  • Keinen Verdauungsschlaf und Tagesschlaf bei Kapha-Überschuss.
  • Die Speisen müssen heiß und scharf sein.
  • Kaffee und Schwarztee ohne Sahne und Zucker haben einen guten Effekt auf diese Konstitution.
  • Kein extremes Fasten über längere Zeit – einzelne Fastentage sind hilfreich.
  • Kapha Konstitutionen sind meist sehr träge und brauchen Motivation durch andere Menschen

Generell gilt: Kapha-dämpfend: scharf bitter herb / Kapha-steigernd (meiden): süß, sauer, salzig

Quellen

  • Stress verstehen, Burn-out besiegen, Univ. Prof. Dr. Sepp Porta / Mag. Michael Hlatky, Verlagshaus der Ärzte, 1. Auflage 2009
  • 4 Stresstypen und vier Wege zur Gelassenheit, Dr. Med. Wilhelm Schmid-Bode, GU Verlag, Auflage 2008
  • Alle Kraft steckt in Dir, Deepak Chopra, Ullstein Esoterik, 2. Auflage 2006
  • Ayurveda für die Seele, Dr. Aruna Bandara, OW Barth, S. F

Leave a comment »

Ayurveda in der Burn-out Prävention 4/6 Tipps für eine gesunde Ernährung

Ayurveda-Tipps für eine gesunde Ernährung
Generelle Ernährungsrichtlinien

  • in einer ruhigen und friedvollen Atmosphäre essen
  • regelmäßige Essenszeiten einhalten
  • nicht im Stehen essen
  • nicht essen nachdem man sich aufgeregt hat
  • nicht „vollstopfen“
  • eiskalte Speisen und Getränke meiden
  • gemächlich essen
  • nicht essen, solange eine vorherige Mahlzeit noch nicht vollständig verdaut wurde (ca 4 Stunden Pause)
  • Nach dem Essen noch ein paar Minuten ruhig und gesammelt am Tisch sitzenbleiben
  • Hauptmahlzeit zu Mittag einnehmen
  • Frühstück und Abendessen leicht gestalten
  • Alle ½ Stunden ein bis zwei Schluck heißes Wasser (Entfernung von Ama (Giftstoffe)) – Thermoskanne!
  • Flüssigkeitstag einlegen. (Kapha. 1x pro Woche, Pitta alle 2 Wochen, Vata 1x pro Monat)
  • gekochte Speisen sollten innerhalb von 4 – 5 Stunden verzehrt werden. Aufgewärmte Speisen und Fertiggerichte haben ein Defizit an Frische und somit an Lebensenergie. Je frischer die Lebensmittel sind, desto besser
  • Gewürze die generell gut zu verwenden sind, weil sattvisch und belebend:
    Schwarzer Pfeffer, Ingwer, Salz (aus großen Kristallen) Kümmel, Gelbwurz, Kardamom, Zimt, Nelken, Senfkörner
  • Sparsam bis gar nicht: Chili und Cayennepfeffer

Quellen

  • Stress verstehen, Burn-out besiegen, Univ. Prof. Dr. Sepp Porta / Mag. Michael Hlatky, Verlagshaus der Ärzte, 1. Auflage 2009
  • 4 Stresstypen und vier Wege zur Gelassenheit, Dr. Med. Wilhelm Schmid-Bode, GU Verlag, Auflage 2008
  • Alle Kraft steckt in Dir, Deepak Chopra, Ullstein Esoterik, 2. Auflage 2006
  • Ayurveda für die Seele, Dr. Aruna Bandara, OW Barth, S. F

Leave a comment »

Ayurveda in der Burn-out Prävention 3/6 – Tipps für einen gesunden Schlaf

Schlaf ist wesentlich für unser Wohlbefinden. Wird er gestört, sei es durch Ein- oder Durchschlafstörungen leidet der gesamte Organismus. Im Schlaf, so lehrt auch Ayurveda, regeneriert sich der Körper, alle Organe und auch der Geist.
Besonders Tiefschlafphasen sind für einen erholsamen Schlaf wichtig. Man bemerkt den oft Schlafmangel nicht sofort, doch über einen längen Zeitraum nicht behandelt führen Schlafstörungen zu wesentlichen Beeinträchtigungen der Gesundheit des Menschen.

Ayurveda-Tipps für einen gesunden Schlaf

  • Gegen 22h zu Bett gehen und um ca. 6 h wieder aufstehen.
  • ca. um 18, spätestens um 19h das letzte mal essen und das Abendessen leicht gestalten
  • Keine konzentrierten Arbeiten mehr nach 21h
  • Feierabend entspannt im Freundes- oder Familienkreis gestalten
  • Fernsehen vermeiden, damit das Nervensystem nicht überreizt wird
  • Vor dem Schlafengehen Milch trinken – Erwärmen, mit Kardamon, Muskat oder Safran würzen und mit Honig süßen. Zur besseren Verdauung: frisch gestoßenen Ingwer mitkochen

(ACHTUNG! Dies empfehle ich nur bedingt, da im Ayurveda frische Milch empfohlen wird, die nicht zur Verfügung steht und auch die Milchunverträglichkeit zunimmt, statt dessen trinke ich warmen Tee aus Fenchel oder Kamille, auch Mandel- oder Reismilch verwende ich gerne)

  • Im Schlafzimmer weder fernsehen noch lesen – der Raum sollte ausschließlich als Schlafraum dienen
  • In eine unbekümmerte Haltung begeben. Auch wenn man nicht gleich einschlafen kann, liegen bleiben. Das Einschlafen unterliegt nicht unserem Willen, es ist ein „Geschenk der Natur“. Gedanken reduzieren und entspannt warten.
    Auch wenn man nicht schläft holt sich der Körper die Ruheeinheiten die er braucht
  • Ist der eigene Rhythmus sehr stark abweichend, dann den Wecker im Abstand von 2 – 3 Tagen immer ein wenig früher klingeln lassen. (ca. ¼ Stunde).
    Sofort nach dem Läuten aufstehen. Entsprechend der früheren Aufstehzeit wird man am Abend auch eher müde.

Quellen

  • Stress verstehen, Burn-out besiegen, Univ. Prof. Dr. Sepp Porta / Mag. Michael Hlatky, Verlagshaus der Ärzte, 1. Auflage 2009
  • 4 Stresstypen und vier Wege zur Gelassenheit, Dr. Med. Wilhelm Schmid-Bode, GU Verlag, Auflage 2008
  • Alle Kraft steckt in Dir, Deepak Chopra, Ullstein Esoterik, 2. Auflage 2006
  • Ayurveda für die Seele, Dr. Aruna Bandara, OW Barth, S. F

Comments (1) »