Erfolg durch Harmonie

Chakra Yoga für das 7. Chakra – das Sahasrāra Chakra (Kronen- oder Scheitelchakra)

Den Artikel bin ich euch noch schuldig geblieben im letzten Jahr! 🙂

Irgendwie war inmitten der vielen Arbeit und des Alltags keine Zeit für das höchste Chakra. In den vorangegangenen Blogs habe ich schon viel Wissen zusammengetragen

Jetzt möchte ich hier einige Positionen nennen, die für das Sahasrāra passend sind.

Yoga für das Sahasrāra-Charka eigentlich die Mediation. Die Konzentration auf unsere Verbindung mit dem Höchsten.

Padmaasana, der Lotussitz die erste Übung. Aber nicht jeder kann mit abgewinkelten Beinen und gerader Wirbelsäule am Boden sitzen, daher ist es vor allem wichtig  bequem und gelenkschonend sitzen zu können. Dafür sind Pölster, Decken oder auch Sessel optimale Hilfsmittel.

Lotus

Sitzend kann man das Chakra auch sehr gut erfassen: Augen schließen, Arme seitlich nach oben strecken bis sich die Handflächen über dem Kopf berühren, die Finger weisen nach oben. Wirbelsäule nach oben strecken, einige Male tief atmen und die Stellung lösen. Mit der Zeit die Stellung längere Zeit halten.

Um uns gut zu verbinden brauchen wir aber auch die Erde. In Tadasana, der Bergstellung finden wir eine weitere Position für das Sahasrāra-Chakra die uns gleichzeitig erdet.Tadasana

Diese Übung ist eine der wichtigsten im Yoga! Die Ausrichtung des Körpers die wir in dieser Position finden, sollten wir auch in allen anderen Asanas finden, egal wie „verrenkt“ der Körper ist oder ob wir gerade oder „schief“ stehen…wichtig sind: eine gute Erdung und der Scheitel zieht nach oben.

Füße parallel Nahe nebeneinander. (Anmerkung: es ist von Tradition zu Tradition verschieden ob die Innenseiten geschlossen sein müssen oder nicht.)

Die Füße gut verwurzeln, Gewicht auf die gesamten Füße verlagern und die Füße in den Boden stemmen. Das Knie leicht nach oben Richtung Oberschenkel ziehen. Das Becken in einer neutralen Position, das Kreuzbein ist nach unten verlängert, das Schambein zieht leicht Richtung Nabel. Den Nabel aktivieren und leicht Richtung Wirbelsäule ziehen. Dann spüren wie der Rest des Körpers leicht wird. Der Scheitel zieht nach oben, die Schultern locker lassen, Schulterblätter „gleiten“ Richtung Hüften nach unten. Die Augen nach vorne , die Hände vor dem Brustbein falten.
Ein leichter Druck der Handflächen zueinander unterstützt dabei die Schulterblätter

Aktivierende Positionen für das Chakra:

Natarajasana – der Tänzer
Natarajasana

  • Mit geschlossenen Beinen hinstellen, das Gewicht auf das rechte Bein verlagern, das linke Bein nach hinten anwinkeln und mit der linken Hand den linken Knöchel greifen.
  • Die Wirbelsäule bleibt gerade. Den rechten Arm nun schräg nach oben strecken.
  • Den Oberkörper nach vorne neigen und dabei das linke Bein ein wenig nach hinten ziehen.
  • Die Übung ca. ½ Minute halten, dann die Stellung lösen und
    mit der anderen Seite wiederholen.

Janu Sirshasana – Vorwärtsbeuge mit angewinkeltem Bein

  • Im Aufrechten Sitz, das linke Bein gestreckt, das rechte Bein angewinkelt.
    Achtung darauf, dass das abgewinkelte Knie am Boden bleibt, dafür den Winkel weiten!
  • Rücken und Schultern gerade, die Arme über den Kopf strecken und aus der Leiste heraus über das ausgestreckte Bein beugen.
  • Dabei beachten, dass die Schultern auf gleicher Höhe bleiben, die Händ auf Schienbein oder Knöchel ablegen – die Schultern bleiben entspannt.
  • Tief atmen – ca 5 – 8 AZ halten und dann
    mit der anderen Seite wiederholen

Bhaddha Kanasana – Schmetterling – Variation:

  • Im Aufrechten Sitz
  • Fußsohlen aneinander legen, die Fersen Richtung Damm ziehen
  • Dabei den Rücken gerade halten, eventuell das Gesäß unterpolstern.
  • Die Hände greifen die Füße oder die Schienbeine.
  • Beim Ausatmen die Knie Richtung Boden „atmen“
  • Beim Einatmen die Knie heranziehen.
  • Aufrichtung über die Wirbelsäule behalten!

Meditative Harmonisierung:

  • Rückenlage, Hände auf den höchsten Punkt des Kopfes (links dann rechts)
  • Mit dem Einatmen kosmische Energie aufnehmen, mit dem Ausatmen in das Scheitelzentrum senden. Sich vorstellen wie Lebensenergie als hellviolettes oder kristallklares Licht von den Handflächen in den Kopf und von dort aus weiter in den ganzen Körper fließt.

Die Übungen helfen die Spiritualität zu entwickeln. Erzwungen werden kann gar nichts.

Die Harmonisierung des Kronenchrakras setzt die Harmonie der anderen Chrakren voraus.

Quellen:

  • Sivananda Lehrer-Ausbildung
  • „Chakra Praxisbuch von Kalashatra Govinda, Goldmann Arkana Verlag
  • „Altas der Chakras von Kalashatra Govinda, Ludwig Verlag
  • Chakra Yoga, Birgit Feliz Carrasco, Südwest Verlag
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