Erfolg durch Harmonie

Mantra-Meditation im Yoga – Das Vishnu-Mantra

Vishnu – Om Namo Narayana
Om, verneige dich vor dem großen Vishnu

lordvishnu59

Das Mantra hören:

eine schöne Version auf You-Tube  und  die Version von Deva Pemal

Vishnu steht für die bewahrende Energie der Welt.

Seit der Schöpfung sorgt seine Energie für die Ordnung im Kosmos. Gott Vishnu ist der Erhalter des Universums.
Er symbolisiert Güte und Mitgefühl und verkörpert Gnade, Güte und die allesdurchdringende Kraft, die das Universum und die kosmische Ordnung schützt und erhält. Er steht für das Gleichgewicht zwischen Schöpfung und Zerstörung.
Wer viel organisieren muss und für Harmonie in der Welt sorgen will, fühlt sich mit Vishnu verbunden.
Vishnu nimmt in den Geschichten immer wieder auf der Erde menschliche Gestalt an und ermahnt die Menschen, rechtschaffen zu leben.

„Das Padma Purana berichtet, wie das höchste Wesen die Welt zu gestalten wünschte. Dazu ließ es sich selbst als Brahma seiner linken Seite entsteigen. Um das Geschaffene zu erhalten, schuf er Vishnu aus seiner Rechten und um alles wieder zerstören zu können, ließ er Vishnu aus der Mitte seines Körpers hervorgehen“

Inkarnationen: Seine 7. Inkarnation ist Rama, die 8. Krishna. Im Hinduismus gilt Buddha als 9. Inkarnation, seine 10. Inkarnation ist noch nicht auf der Erde erschienen.

Beschreibung des Bildes:

Auf dem Kopf trägt er die Kiritamukuta, wörtlich: die höchste aller Kronen. Darüber erscheint Naga, die Schlange (die selbst auch Vishnu darstellt) Die Schlange ist das Symbol des ewigen Kreislaufs der Zeit und der Unsterblichkeit. In Südindien gilt sie als Symbol der Fruchtbarkeit. Als Mehrköpfige Schlange bildet sie eine Schützende Kuppel hinter dem Kopf Vishnus.

Seine Hände halten einerseits die Symbole der Schöpfung und Zerstörung, andererseits zeigt seine Handstellung  ein Mudra.

Seine rechte Hand hält die Scheibe oder das Rad, Chakra als subtile zerstörende Energie. Das ursprüngliche Sonnenrad als Symbol für den Kreislauf von Leben und Tod dient auch als Waffe. Es ist vor allem das Attribut Vishnus. Die zweite rechte Hand ist in Abhaya erhoben, das Mudra für Segen, Schutz und Beruhigung.

In seiner linken Hand hält er die Muschel als Sybol der Schöpfung, Sankha, das Muschelhorn wird als Musikinstrument verwendet, sein Klang wehr Dämonen ab. Die Windungen der Muschel symbolisieren das endlose All. Die zweite Linke hält Gada, die Käule. Sie schützt den Träger und ist auch Symbol für die Macht der Naturgesetze und der Zeit. Gada vernichtet alles, was sich ihr in den Weg stellt.

Vishnu verwendet diese Attribute zur Bewahrung der Rechtschaffenheit und zur Hilfe für den Gläubigen auf seinem Weg zur Vollkommenheit. Er nahm oft einen Körper an, um die Erde zu retten und um seinen Segen über uns zu ergießen.

Gattin: Lakshmi (Quelle: Shivananda Kirtan Heft)

Aus Wikipedia: Tatsächlich ist Vishnu ursprünglich eine vedische Gottheit, auch wenn sie früher im Vergleich zu heute eher untergeordnet war. Im Rigveda erscheint Vishnu vor allem als ein Gott mit kosmischer Bedeutung. Ursprünglich war er wohl ein Gott der Sonne, des Lichtes und der Wärme, der die Zeit in Bewegung setze, das Universum durchdrang und den Raum ausmaß. Er zählte zu den Adityas, den Söhnen der Göttin Aditi, die teilweise auch als seine Frau galt. Die Rigveda erwähnt mehrfach Vishnus wichtige Rolle beim Opfer, er war hauptsächlich ein Gott der Rituale und wird auch als Zentrum und Säule des Universums verehrt. Ebenso wachte er über die Opferpfeiler der Tiere.

Vishnu war auch der Schöpfer der Maya, der Urkraft und Wundermacht der vedischen Götter, die die Welt hervorbringt. In drei Schritten (Trivikrama), als Symbol für Aufgang, Höchststand und Untergang der Sonne, maß er als Zwergengestalt, der zu einem Riesen heranwuchs, den gesamten Raum aus, nahm alle drei Welten (Triloka) in Besitz und machte ihn für Menschen und Götter bewohnbar. Diese Zwergengestalt (Vamana) wurde später zur fünften Avatara des Vishnu im heutigen Hinduismus. Mit der Entwicklung der vedischen Epoche machte der Gott Vishnu eine gewaltige Entwicklung durch. Neben dem Gott Rudra gehört er zu den großen Aufsteigern des Hinduismus. Im Laufe der Zeit übernahm er immer mehr den klassischen Aufgabenbereich Indras als Kämpfer gegen die „Dämonen“ und Erhalter der Welt. [2] [3]

Quellen:

Die Bildsprache des Hinduismus Eva Rudy Jansen
Meditation, Shivananda Zentrum

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