Die Ayurvedische Selbstmassage

Eine Selbstmassage reinigt und harmonisiert den Organismus und regt den Kreislauf an. Regelmäßige Massagen stärken die Gesundheit. Stoffwechselabbauprodukte werden in den Zellen gelockert und können so besser ausgeschieden werden. Die Selbstmassage stärkt die Hautgesundheit und wirkt auf allen Ebenen positiv auf unsere Gesundheit. Körper und Geist entspannen. Unsere ganze Hautoberfläche, nicht nur Fuß- und Handreflexzonen sind direkt mit unseren innernen Organen verbunden die durch die Ölmassagen gestärkt werden. Durch die Massgen fühlt man sich vitaler, kräftiger und vielleicht ein bisschen weniger müde.

Massagen sollten wenn möglich zur allgemeinen Körperhygiene hinzugefügt werden. Der Kreislauf und die Entschlackung wird angeregt und an. Eine Selbstmassage sollte täglich, zumindestens aber zwei Mal pro Woche in der Früh ausgeführt werden. Die Dauer der Massage kann von 5 – 10 Minuten auch auf 2 – 3 Minuten verkürzt werden.

Die Selbst-Massage wirkt besonders ausgleichend auf das Vata-Dosha. Das Vata-Dosha ist DAS am meisten gestörte Doshas unserer Zeit! Reisen, Stress und Hektik vermehren Vata, das Luftprinzip und stören dadurch das Gleichgewicht.

Am besten man verwendet Sesamöl – dieses Öl eignet sich hervorragend für Vata-Konstitutionen.  Das Öl sollte auf ca. 40° erwärmt werden. Für Pitta-Menschen können auch Sonnenblumen, Sandelholz und Kokosöl verwendet werden. Für Kapha kann man auch Kalmuswurzel oder Maisöl verwenden. Das Sesamöl hat nach der Lehre des Ayurveda eine einzigartige ausgleichende und belebende Wirkung. Warm wird es dünnflüssiger und kann leichter in den Körper eindringen. Man kann die Öle auch mit ätherischen Ölen verfeinern. Hier bitte wirklich auf Qualitäts-Öle zurückgreifen. Ich habe das Bio-Sesam-Öl von Ja! Natürlich verwendet bevor ich in größeren Mengen eingekauft habe. Das ist super geeignet und sehr angenehm.

Generell zu beachten:

  • Massieren Sie mit der flachen Hand.
  • Kopf und Gelenke werden kreisförmig massiert
  • Nacken und Gliedmaßen mit geraden Streichbewegungen
  • Außer in der Bauch – und Herzregion mit mäßigem Druck massieren.

Für die Massage das Öl anwärmen

  • Am Kopf beginnen, ein paar Tropfen Öl in die Hand und am Kopf einmassieren
    5 Bahnen durch die Haare ziehen
    in Kreisförmigen Bewegungen den ganzen Kopf massieren,
    Kopf nach vorne beugen und vom Nacken nach oben streichen
    Aufrichten, Haare verdrehen und in die Höhe ziehen
    Die Dauer der Kopfmassage soll ebenso lange sein wie für den gesamten restlichen Körper.
  • Wieder ein paar Tropfen Öl nehmen und Gesicht und Ohren mit sanften Bewegungen massieren.
    Kehle, Nacken und Halswirbelsäule massieren.
    Den Körper einölen – Arme massieren
  • Schultern (kreisen) Oberarme (streichen) Ellenbogen (kreisen) Unterarme (streichen) Handgelenke (kreisen) Hände und Finger streichen
    Den Druckpunkt in der Mitte der Handfläche kurz drücken
  • Beine – wie Arme massieren
    Fußsohlen massieren – kräftig und mit der Handfläche beide Fußsohlen massieren – ebenfalls genügend Zeit nehmen
  • Brust- (Herz) und Bauchpartie mit zarten Kreisbewegungen massieren.
    In der rechten Leistengegend beginnen, kreisbogenförmig zur linken Leiste auslaufen.
  • Den Rücken und die Wirbelsäule (soweit erreichbar) massieren

Alle Schritte 3 – 5 Mal durchführen.

Nach der Massage heiß Baden oder Duschen
und im Fall einer Massage auf kreislaufanregende Wechselduschen verzichten!!!

Im Ayurveda-Studium haben wir gelernt, wie wichtig die Selbstmassage ist. Natürlich haben wir sie alle ausprobiert, leider kenne ich kaum jemanden, der die Selbst-Massage wirklich regelmäßig ausübt. Die übliche Ausrede: keine Zeit. Wir nehmen uns die Zeit nicht 😦 und wir sprechen hier von nur ca. 5 Minuten. Das Öl ist sehr schnell warm, in einem passenden Behälter kurz ins heiße Wasser stellen während man die Zähne putzt (und anschließend den Mundraum reinigt) – voilà  – schon warm!

Ich fange gleich morgen damit an!  – Wer noch?

Ätherische Öle für die Doshas:

  • Vata: Lavendel, Rose, Muskatellersalbei, Weihrauch, Orange und Vetiver
  • Pitta: Sandelholz, Zypresse, Orange, Geranium und Majoran
  • Kapha: Bergamotte, Zitrone, Rosenholz, Ingwer und Rosmarin
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