Inspiriert durch „Wie im Himmel“ – Inspired by „As it is in heaven“ (Kay Pollak)

Ich habe heute endlich „Wie im Himmel“ angesehen, irgendwie schafftt es das Gehirn uns von Dingen fern zu halten, die wunderbar sind, nur weil wir eine andere Vorstellung haben – wir glauben was wir denken, ohne danach zu fragen, warum und versäumen so sehr viele wunderbare Momente – wunderbare Minuten und Stunden, so wie sie uns dieser Film anbietet.

Ich empfahl den Film meiner Schwägerin und die meinte nur, sie würde ihn ja gerne sehen, aber er ginge schlecht aus. „Er stirbt doch“, meinte Sie. Das ist schrecklich.

Ich kenne kaum einen wunderbareren Moment in der Kinogeschichte als das Ende dieses Films. Der Moment in dem sich der größte Wunsch dieses Menschen erfüllt, der Moment in dem aus einem Gegeneinander ein Miteinander wird. Die Erfüllung seines größten Traumes, der in Erfüllung gehen kann, weil er sein Herz geöffnet hat für die Liebe zu sich selbst und anderen. In dieser Liebe zu sterben muss wunderbar sein.

Sterben ist ohnehin nicht schlimm. Ich weiß nicht genau, ob ich richtig gestorben bin, wie dieser Zustand in der Medizin benannt wird, wenn das Herz aufhört zu schlagen. 2 Tage lang künstlich mit Maschiene am Leben erhalten werden. Dann die Operation bei der die Lunge getauscht wurde. War ich da tot? Ein paar Tage ohne Wissen ob das Leben weitergehen wird. Ist man da tot? Ich weiß es nicht. Ich für mich glaube, ich war an der Grenze, gestorben bin ich nicht, denn es war noch nicht an der Zeit. Vor diesem Mal ist mein Herz öfter mal ausgesetzt, „synkopiert“. Da ist man in einem Raum, an einem Ort der warm und hell ist. Es ist schön dort. Wenn man zurückkommt ist es kalt, man hat wieder diesen Körper und es ist eng und schmerzhaft.

Wenn der Tod also etwas schönes ist, warum haben wir soviel Angst davor? Der Tod ist ein Teil des Lebens. Überall und immer gegenwärtig. In der Natur und in unserem Leben. Natürlich können wir nicht wissen was danach kommt, aber das wissen wir auch nicht wenn wir abends unsere Augen schließen. Wir wissen in keiner Sekunde genau was in der nächsten geschieht. Viele Menschen haben nicht nur Angst vor dem Tod, sondern auch Angst zu leben.

Ich glaube davon erzählt der Film auch. Davon, wie Menschen mutig werden, wie sie um Leben zu können neue Wege beschreiten. Wenn man springt ist da ja auch etwas, wo man landen kann. Es geht immer weiter.

Der Traum, eine Musik zu machen, die die Herzen berührt. Das ist Ziel des Dirigenten Daniel im Film „Wie im Himmel“ und erst als er auch wirklich beginnt nicht nur zuzuhören sondern wirklich auch mit dem Herzen hinzuhören, die Liebe zulässt, die so unendlich befreit, kann entstehen, was schon immer da war, immer dagewesen ist.

Engl. Version

Today I finally saw „As it is in heaven“. Somehow the mind accomplishs to keep us from things, who are wonderful, only because we have a certain imagination, because we believe, what we think without asking why. So we miss a lot wonderful moments, beautiful minutes and hours a movie like this can offer us.

I recommended this film to my sister in law, but she said, that she would  sure love to see the movie, but beacause of the bad end she won’t. “He is dying in the end”, she added. „That’s awful!“

I must say, that I hardly know a more wonderful moment in a movie but this ending. The moment in which the biggest wish oft this individual is fulfilled, this moment where a against each other transforms into a big togehterness. The realisation of his biggest dream, that is able to be fulfilled because he had opend his heart for the love towards himself and others. To die in this love must be miraculos.

Dying anyway is not really awful. I don’t know exactly, if one could say, that I died. How this status is named in the medicine when the heart stops beating. 2 days of artificial life on the machine. After this the operation where the lungs has been changed. Was I dead? A few days without knowledge if life will be continued. I don’t know, if one can say I’ve been dead but I don’t think so. I think I was on the border. To die would have been the end, but it wasn’t quite the time to leave then. Before the “big” one I had quite some times where my heart stopped, “syncoped”. I’ve been in a beautiful place. It’s warm and full of light. It’s wonderful there! When coming back in this world, it is cold and there is this body, it’s tight and it hurts.

If dead is something beautiful, then why does men fears it? Dead and live depends each other. Dead is a part of life. It’s present always and everywhere. In nature and in our lives. Of cause we can not know what happens afterwards, but we also don’t know what will happen when we close our eyes to go to sleep at night. Not in any single second we know what the next one will bring or what will happen next. I believe that many humans don’t just fear death, but also fear life aswell.

I my opinion the movie shows us how we can be brave, how to step on to new paths in life. When you jump, there will be something to land on – life goes on.

Providing a kind of music, touching peoples hearts. That was the aim of  maestro Daniel in the movie “As it is in heaven”. But it is only when he starts to listen closely, when he listens with his heart. Only when he allows the love to come in, this pure love that is so endlessly liberating, this something that has always been there already is able arise.

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