Entspannen, Runterkommen, Erden – eine Anleitung

Nach einem anstrengenden Arbeitstag ist es oft nötig zunächst einmal „herunter zu kommen“. Wir haben alle so unsere Techniken entwickelt, aber nicht alle sind effektiv oder wirklich gesund für uns. Einige mir bekannten Techniken sind: Laufen oder Walken, also körperliche Betätigung, ein Glas Rot- oder Weißwein, Fernsehen, ev. auch mit dem Partner streiten, Gartenarbeit, etc. diese Liste könnte wohl ewig lang werden.

Eine Technik, die ich hier heute vorstellen will hilft nicht nur herunter zu kommen, sie hilft auch sich zu erden, Kraft zu tanken und zurück zu finden zu unserer Mitte und sie kann eigentlich überall und zu jederzeit praktiziert werden. Ich stelle 2 Varianten vor:

Für die erste Variante sollte man sich einen Ort in der Natur suchen, aber auch eine kleine Parkbank mit Blick auf einen Baum sind ausreichend. Es ist wichtig, mit beiden Füßen Kontakt zum Boden zu haben, sonst ist die Position nicht all zu wichtig. Man kann stehen oder sitzen.

Den Baum oder die Blume betrachten, besonders im Frühling ist das Grün besonders kräftig und schön, aber auch sonst ist Grün eine Farbe der Frische und der Entspannung und Regeneration.

Schritt 1: Zunächst konzentriert man sich auf die Atmung und versucht so tief wie möglich durch die Nase in den Bauch einzuatmen. Zu Beginn ist dies vermutlich ungewohnt, aber nur so ist gewährleistet, dass der Körper auch wirklich gut mit Sauerstoff versorgt wird. Dann wieder ausatmen, sanft und ruhig.

Schritt 2: Sich beim Ausatemen mit der Aufmerksamkeit zu den Füßen gehen und den Kontakt mit der Erde wahrnehmen. Sich vorstellen, wie aus den Fußsohlen Wurzeln herauswachsen, die einen stabil und sicher halten, ohne jedoch die Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Dann gönnt man sich 5 – 10 Minuten um sich voll auf diese Schritte zu konzentrieren.

Die Wirkung ist wunderbar.

2. Variante: Manchesmal funktioniert es jedoch nicht, dass wir hinausgehen können. Wir hätten zwar ein paar Minuten Zeit und würden diese Pause auch wirklich brauchen aber es scheint unmöglich.

Meine Variante für diese Situation: Wieder hinsetzen oder stellen, die Augen schließen und sich einen wunderbaren Ort in der Natur vorstellen. Einen Wald im Frühling, Sommer oder Herbst,  einen Sandstrand – je nach Geschmack. Sich richtig einlassen auf das Bild. Alle Sinne einschalten – sich vorstellen wie es dort riecht, schmeckt, anfühlt, anhört…

Dann Schritt 1 und 2 durchführen und die Wirkung genießen.

Ich freue mich über Feedback zu dieser Übung und hoffe, Sie hilft Euch so wie mir!

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