Erfolg durch Harmonie

Wie lerne ich meditieren?

Diese Frage wird mir oft gestellt, desshalb möchte ich hier ein wenig über die Mediation schreiben.

Über die Meditation wird viel geschrieben und gesprochen. Ich selbst habe die Mediation erst im Yoga-Unterricht kennengelernt und wurde dort gelehrt, dass Mediation die Stille der Gedanken ist. Bei Sivananda habe ich gelernt mit einem Mantra zu meditieren, dass helfen soll die vielen Gedanken zur Ruhe zu bringen und den Geist zu bündeln.

Ich muss gestehen, das ich sehr lange Schwierigkeiten hatte damit, denn sich längere Zeit auf einen bestimmten Satz zu konzentrieren ist sehr anstrengend und herausfordernd. Dementsprechend war ich zunächst eher entmutigt, habe aber nicht aufgegeben. Mit der Zeit ging es leichter und ich freundete mich mit den Techniken an.

Inzwischen habe ich viel über Mediation gelesen und einen umfassenderen Zugang zur Meditation bekommen.

Eine tolle Art der Mediation ist sich vollkommen darauf zu konzentrieren einen Gegenstand zu betrachten, sich vollkommen einzulassen auf zum Beispiel ein Bild. Die Farben und Formen, die einzelnen Schattierungen, jedes kleinste Detail, das Sujet und die Eindrücke und Gedanken die auftauchen intensiv wahrzunehmen.

Das selbe funktioniert mit Blumen, Pflanzen und allen möglichen Gegenständen. Besonders gut geeignet sind dafür natürlich erhebende Gegenstände.

Grundsätzlich gibt es ein paar Regeln die beim Beginn mit der Mediation helfen:

  • Regelmäßig üben – wenn  möglich immer zur selben Zeit am selben Ort.
  • Besonders geeignete Zeiten sind Morgengrauen oder Abenddämmerung.
  • Der Platz der für die Mediation gewählt wird, sollte für nichts anderes verwendet werden.
  • Räucherstäbchen, Bilder oder Statuen von Gottheiten oder inspierirenden Personen sowie Blumen können aufgestellt werden.
  • Wenn möglich, sollte man sich nach Osten oder Norden wenden. Diese Himmelsrichtungen haben eine besondere Qualität die die Mediation unterstützen kann.
  • Die Sitzposition sollte bequem sein, der Rücken gerade (ein Sitzkissen hilft den Rücken stabil zu halten). Die Wirbelsäule sollte jedenfalls gerade und frei sein.
  • Der Mediationssitz mit gekreuzten Beinen bzw. der Lotussitz ist die für die Mediation optimalste Haltung, allerdings zu Beginn eine echte Herausforderung. Der Köper gewöhnt sich jedoch mit der Zeit und es gelingt die Stellung immer länger bequem zu halten.
  • Es hilft sich zu Beginn auf die Atmung zu konzentrieren und einzustimmen. Die tiefe Bauchatmung entspannt und zentriert.
  • Der Geist sollte zunächst nur beobachtet werden. Mit der Zeit lernt man sich von den eigenen Gedanken so zu distanzieren, dass man sie wie einen Film beobachten kann. Die Pausen zwischen den Gedanken werden mit der Zeit immer länger werden – so findet man zur Stille.
  • Für den Anfang sollte man sich das Ziel setzen für 5 – 10 Minuten still zu sein. Dafür kann man sich auch einen Timer stellen. Mit der Zeit kann man dann die Dauer der Mediation langsam erhöhen.

Zur Mediation gibt es noch viel zu sagen / zu schreiben und ich freue mich schon darauf die nächsten Tipps zu verfassen.

Wenn es Fragen gibt – sehr gerne! Einfach stellen!

Ich wünsche wunderbare Momente der Stille! 🙂

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2 Antworten zu „Wie lerne ich meditieren?“

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